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Aus der Chronik der Stadtkapelle Harburg e.V.

Bereits im Vorfeld waren zahlreiche Aktivitäten nötig, um das ehrgeizige Ziel, eine Musikkapelle ins Leben zu rufen, zu realisieren. Ein Dirigent musste gefunden werden, potentielle Musikanten waren zu aktivieren, aber auch eine tatkräftige und fachkundige Vorstandschaft musste her. Ein besonderes Augenmerk galt auch der Suche nach Sponsoren, denn ohne finanzielle Grundausstattung wäre die Bildung einer Stadtkapelle nicht möglich gewesen. Unter der Leitung von Herrn Koppitz bildete sich die katholische Bläsergruppe, die an verschiedenen kleineren Veranstaltungen spielte. Die Musiker waren bereits seit längerem zum Proben zusammen gekommen, ehe es im Dezember 1985 so weit war. Bürgermeister Anton Fischer konnte zur Gründungsversammlung des Vereins „Stadtkapelle Harburg“ einladen. Wie Fischer in seiner Begrüßungsrede betonte, sei es wichtig, den Kulturgedanken im Harburger Stadtbereich zu fördern. Mit der Gründung der Stadtkapelle sei man einen großen Schritt weitergekommen.   Bürgermeister Anton Fischer und der designierte Vereinsvorsitzende, Volker Schubert, riefen die Harburger Bevölkerung auf, mit ihrer Mitgliedschaft die Stadtkapelle zu unterstützen. In der gut besuchten Gründungsversammlung im Gasthaus „Grüner Baum“ wurde eine schlagkräftige Vorstandschaft gewählt.

Die Aufgaben wurden wie folgt verteilt:
 

1. Vorsitzender
Volker Schubert

Stellvertretender Vorsitzender
Artur Fackler  

Schatzmeister
Rudolf Wühr

Schriftführer
Paul Schuster

Beisitzer
Johanna Schuster, Rupert Litzel, Erwin Gruber,
Bürgermeister Anton Fischer, Rainer Hilsenbeck
und Josef Behringer

Bereits vor der offiziellen Gründung der Harburger Stadtkapelle konnten die Musiker positiv auf sich aufmerksam machen. So konnte die noch junge Stadtkapelle beim Seniorennachmittag des Märkerwerkes, beim katholischen Pfarrfest sowie bei der Eröffnung des Harburger Weihnachtsmarktes unter Leitung ihres Dirigenten Ralf Stauß Kostproben ihres Könnens darbieten. Gleichzeitig zeigte sich der neue Vereinsvorsitzende Volker Schubert erfreut über den regen Besuch der Proben. Schubert freute sich über die tatkräftige Unterstützung, die der Kapelle innerhalb ihres kurzen Daseins aus der Geschäftswelt zuteil wurde.    





So ging es weiter

Schon bald erfreute sich die Harburger Stadtkapelle eines regen Zulaufes lernwilliger Musikanten vor allem aus dem Bereich der Jugend. Aber auch ehemalige Musikanten, wie unser Freund Kurt Hanisch von der ehemaligen Stadtkapelle, packten ihr Instrument wieder aus und unterstützten die noch junge Bewegung. 

Spielmannszug wurde gegründet

Schon bei der Gründung der Stadtkapelle war den Verantwortlichen eines klar. Die Nachwuchsförderung müsse höchste Priorität genießen, wolle man aus der Stadtkapelle eine dauerhafte Institution machen. Bereits im Jahre 1986, ein Jahr nach Gründung der Kapelle, war die Nachfrage junger Musikerinnen und Musiker so groß, dass über die Gründung eines Spielmannszuges diskutiert wurde. Das personelle Potential war bereits vorhanden, aber es fehlte der finanzielle Grundstock. Die Raiffeisenbanken Harburg, Ebermergen-Mündling und Möttingen machten es jedoch möglich. Von dort erhielt Bürgermeister Anton Fischer einen Scheck über 3.500,00 DM und die Finanzierung war gesichert. Dank dieser großzügigen Spende konnten Fanfaren, Querflöten, Marsch- und Landsknechtstrommeln zur Erstausstattung des Spielmannszuges geschaffen werden. Für die Ausbildung lernwilliger Musikanten wurde eigens ein Musiklehrer engagiert, der die jungen Buben und Mädchen in den Nachmittagsstunden unterrichtete. Besonders erfreulich war dabei die Tatsache, dass die Jugendlichen nicht nur aus dem Stadtkern, sondern auch aus sämtlichen Stadtteilen kamen. Dies war der Grundstein für das, was die Stadtkapelle heute ist, nämlich ein Verein, der Bürgerinnen und Bürger aller Stadtteile zusammengeführt hat. Die Stadtkapelle hat dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenwachsen des Harburger Stadtkerns mit den Stadtteilen beigetragen.

Stadtkapelle tritt bei Weihnachtsfeier der Firma Märker auf

Ein Höhepunkt der damals noch jungen Stadtkapelle war der Auftritt bei der Weihnachtsfeier der Firma Märker. Nicht nur, weil die jungen Musiker ihr Können einem großen Publikum unter Beweis stellen konnten, sondern auch deshalb, weil die Firma Märker den Reinerlös dieser Veranstaltung der Stadtkapelle Harburg zukommen ließ. Geschäftsführer Dr. Wolfgang Märker und seine Ehefrau Ellen übergaben Bürgermeister Anton Fischer, dem Vereinsvorsitzenden Volker Schubert sowie dem Dirigenten, Ralf Stauß, ein gut gemästetes Riesenschweinderl. Auch in den Folgejahren erwies sich das Hause Märker als großzügiger Freund und Gönner der Stadtkapelle. 

Stadtkapelle feiert Tag der offenen Tür

Will eine Musikkapelle auf Dauer erfolgreich sein, so muss sie auch üben. Dafür braucht man geeignete Räume. So wurden der Kapelle durch die Stadt zwei Räume in der alten Schule zur Verfügung gestellt, die nach und nach musikgerecht eingerichtet wurden. Unter anderem waren schalldämmende Maßnahmen erforderlich. Im Mai 1988 war es dann soweit. Die Räumlichkeiten konnten eingeweiht und der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht werden. Mit einem Standkonzert auf dem Marktplatz eröffnete die Stadtkapelle diesen Tag. Anschließend wurden die neu gestalteten Räume durch die Harburger Stadtpfarrer eingeweiht. Ein gemeinsames Mittagessen sowie ein gemütlicher Kaffeeklatsch am Nachmittag rundeten die durchweg gelungene Veranstaltung ab.  

Unterstützung auch durch Schalke-Fans

Es war April des Jahres 1988. Der Harburger Schalke Fanclub „Eagles 82“ hatte zu einem Hallenfußturnier für Fangemeinschaften eingeladen. Acht Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet waren angereist. Es war wirklich ein tolles Wochenende. Mittendrin: Die Harburger Stadtkapelle und dies nicht nur als Zuschauer. Im Rahmen der Veranstaltung spielte die Kapelle groß auf und begeisterte mit ihrem Können die Fußballfans. Ein besonderes Dankeschön erhielten unsere Musikanten von Norbert Langer, dem Vorsitzenden des Schalke-Fanclubs. Der Reinerlös des Wochenendes, rund 700,00 DM, kam der Stadtkapelle zugute. Norbert Langer konnte dem 2. Vorsitzenden der Kapelle, Arthur Fackler und Bürgermeister Anton Fischer einen Riesenscheck überreichen. Die Harburger Musikanten wurden somit, wenigstens für ein Wochenende, beigeisterte Fans von Schalke 04. 

Harburger Stadtkapelle bereichert das Bockfest

Ein Höhepunkt im kulturellen Leben der Stadt Harburg ist das Harburger Bockfest. Jahrzehntelang war es auswärtigen Blaskapellen vorbehalten, für die musikalische Umrahmung zu sorgen. Mit der Gründung der Harburger Stadtkapelle wurde dies anders. Endlich hatte man eine einheimische Kapelle, die in der Lage war, für Stimmung und Bierlaune zu sorgen. Dies tat die Harburger Stadtkapelle jahrelang. Allerdings ist das alljährliche Fest im Laufe der Jahre „eine Nummer kleiner“ geworden und die Veranstalter sind gezwungen, musikalisch auf kleinere Ensembles zurückzugreifen. Eigentlich schade. 

Die närrische Zeit – auch ein Anliegen der Stadtkapelle

Eigentlich gilt die Harburger Bevölkerung als eher zurückhaltend, was das Faschingstreiben und was dazugehört betrifft. Die Harburger Stadtkapelle versuchte dies zu ändern. Zwischen 1988 und 1990 organisierte die Kapelle drei närrische Umzüge, die in der Öffentlichkeit großen Anklang fanden. Allerdings stellte sich auf Dauer heraus, dass die Stadtkapelle alleine nicht in der Lage war, solche Aktivitäten auf Dauer durchzuziehen. Schließlich ist es Hauptaufgabe einer Kapelle zu musizieren, öffentlich aufzutreten und dafür zu üben. Für Aktivitäten wie Faschingsumzüge und dergleichen blieb somit künftig keine Zeit mehr. Diese Aktivitäten übernahmen in den nächsten Jahren die Harburger Schloßhexen.

Großer Aufwärtstrend in den Neunzigerjahren

Die Neunzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts waren gezeichnet von ständigem Wachstums der Kapelle. Waren es 1990 noch dreizehn Musiker, die der Stadtkapelle angehörten, so kletterte die Zahl schnell über die 40er-Marke. Heute zählt die Kapelle über 50 aktive Mitglieder.

Das stetige Wachstum der Harburger Stadtkapelle führte auch zu großen Herausforderungen, insbesondere im finanziellen Bereich. Schließlich mussten immer mehr Instrumente, aber auch Uniformen beschafft werden. Dank tatkräftiger Hilfe unserer Sponsoren konnten aber auch Herausforderungen dieser Art immer wieder gemeistert werden.  

Zwischenzeitlich war die Stadtkapelle Harburg weit über die Grenzen hinaus gefragt. Bis zu 40 Auftritte im Jahr waren keine Seltenheit. Dabei wurden das Adventkonzert in den Harburger Kirchen sowie das Jahresabschlusskonzert zu einer dauerhaften Einrichtung. 

Stadtkapelle denkt nicht nur an sich

Nicht nur die Stadtkapelle, auch andere Vereine brauchen Hilfe von außen. Dieser Tatsache war sich die Harburger Stadtkapelle von Anfang an bewusst. So spendete die Kapelle den Erlös von 500,00 DM, den sie zusammen mit dem evangelischen Posaunenchor anlässlich der Adventsfeier 1994 in der Harburger Stadtpfarrkirche einspielte, der Harburger Diakoniestation.  Weitere Benefizkonzerte folgten in den nächsten Jahren.

Die Stadtkapelle und die Städtepartnerschaft

Harburg und seine normannischen Freunde. Im Jahre 1995, kleinere Kontakte mit den französischen Freunden wurden bereits im Vorfeld geknüpft, startete eine 100köpfige Harburger Gruppe per Bus zu einem Besuch an die Atlantikküste. Mit dabei ca. 30 Musiker der Stadtkapelle Harburg. Nach einem herzlichen Empfang erlebte man ein wunderschönes verlängertes Wochenende in Gouville. Natürlich durfte bei diesem Event auch die Harburger Stadtkapelle nicht fehlen. Bei einem zünftigen Bayerischen Abend mit allerlei kulinarischen Genüssen sorgte die Harburger Stadtkapelle für prächtige Stimmung. Beim Abschied flossen zahlreiche Tränen der Rührung. Zwischenzeitlich war die Stadtkapelle bereits mehrmals in Gouville und hat sich dort einen prächtigen Namen gemacht. Aber auch bei den Gegenbesuchen in Harburg leistete die Kapelle mehrmals einen großartigen Beitrag zum Gelingen der gemeinsamen Abende.   

Die Stadtkapelle wird 10 Jahre alt

Ein zehnjähriges Jubiläum muss gebührend gefeiert werden. Und dies taten unsere Musikanten dann auch. Natürlich war dieses Jubiläum auch ein willkommener Anlass dafür, nach dem Motto „Was wir sind, was wir wurden“ Bilanz zu ziehen und diese fiel durchweg positiv aus.  

Musikantenwettstreit im Rahmen des Jubiläums

Der Beifall des Publikums, der mittels sogenannten „Applausometers“ festgestellt wurde und die Entscheidung der Jury gaben den Ausschlag für das Abschneiden der einzelnen Ensembles beim Musikwettstreit in der voll besetzten Mehrzweckhalle. Thomas Deuter von RT 1 führte durch das Programm und erwies sich als charmanter Plauderer und gab Wissenswertes über die Kapellen an das Publikum weiter.

Als erste Kapelle saßen die Musikanten aus Deiningen auf der Bühne, das sich bei ihrem Auftritt als konzertant und modern gab. Im Übrigen waren  die Deininger kein unbeschriebenes Blatt in Harburg, schließlich spielten sie in früheren Jahren sehr oft in Harburg bei Maifeiern und Bockfesten. Die Musikkapelle Wörnitzstein bevorzugte zackiges und marschmäßiges. Die älteste teilnehmende Kapelle, die Trachtenkapelle Oberndorf, verstand sich auf Gesangseinlagen und stellte unter anderem einen „Böhmischen Musikanten“ vor. Der Musikverein Buchdorf, jüngste teilnehmende Kapelle, hatte für das Publikum Lieder zum Schunkeln und Mitsingen parat. Als letzte der teilnehmenden Ensembles war die Musikkapelle aus Fünfstetten an der Reihe. In ihrem Repertoire fanden sich Polkas und Walzer, also mehr Volkstümliches.

Nachdem alle teilnehmenden Kapellen ihr Können zum Besten gegeben hatten, wartete das Publikum, aber auch die Akteure, mit Spannung auf das Ergebnis. Schließlich gewann die Deininger Musikkapelle, die eine Zugposaune als Preis mit nach Hause nahm. Den zweiten Platz belegten die Buchdorfer. Sie konnten von da an ein Flügelhorn ihr Eigen nennen. Eine Trompete erhielt die Musikkapelle Wörnitzstein für den dritten Platz. Die weiteren Plätze wurden mit „nahrhaften Preisen“ belohnt. So bekamen die Fünfstetter Musikanten ein Spanferkel und 20 Maß Bier für den 4. Platz. Schließlich stand für den Nächstplatzierten, die Trachtenkapelle Oberndorf, noch ein Hektoliter Bier bereit.  

Auch die Prominenz lobt Harburger Stadtkapelle

Anlässlich eines Festaktes zum 10jährigen Jubiläum konnte der Vorsitzende, Martin Jörg, eine Reihe prominenter Gäste aus der Politik begrüßen, aber auch Abgesandte aus dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) waren anwesend.

Bürgermeister Anton Fischer gratulierte der Stadtkapelle persönlich, aber auch im Namen der Stadt. Geschichte und Kultur bei einer Kapelle sind ungleich höher als anderswo, betonte der Bürgermeister und stellte gleichzeitig die Frage, „was unsere Veranstaltungen ohne Musik wären. In Lied und Musik versteht man sich und  andere. Musik spricht jeden an. Sie ist eine künstlerische Erfahrung“.  Als Geburtstagsgeschenk überreichte das Stadtoberhaupt dem Vorstand ein neues Saxophon.

Landrat Alfons Braun gratulierte ebenfalls und bedankte sich bei den Aktiven, Freunden, Gönnern und Förderern der Stadtkapelle, die wie auch die anderen Klangkörper im Landkreis über ein hohes Niveau verfüge.

ASM-Vizepräsident und Leiter des Bezirkes 16 (Donau-Ries) Alfred Irmler bezeichnete es als Glücksgriff in der Geschichte der Stadt, die Kapelle zu gründen, sie sei nicht mehr wegzudenken als Kulturträger. 

Stadtkapelle in neuem Outfit

Nichts gegen die bisherige Uniform – sie sieht gut aus und gefällt auch heute noch. Aber hin und wieder kann etwas Abwechslung nicht schaden. „Wie wäre es mit etwas Historischem“, so fragte sich die Stadtkapelle im Jahre 1996. Aber kaufen? Nein danke – viel zu teuer. Also waren die Frauen der Kapelle gefragt. Männer kann man bei solchen Arbeiten gewöhnlich kaum gebrauchen. In 220 Arbeitsstunden nähten schließlich in fast professioneller Manier Petra  und Pamela Heger, Annette Sattler, Petra Schneider und Hilde Schmidbaur die kompletten Uniformen, angefangen von den Röcken über die Hosen bis hin zu den Kopfbedeckungen. Eingeweiht wurden die neuen Trachten bei einem Auftritt in Gouville. Dort fand die Uniform großen Anklang bei unseren französischen Freunden. In Harburg wurden die historischen Uniformen anlässlich eines Standkonzertes im Burghof vorgestellt.  Somit war die Stadtkapelle für die anstehenden historischen Feste, insbesondere für das 150jährige Stadtjubiläum Harburgs bestens gerüstet.  

Unsere Jahresabschlusskonzerte – jedes Jahr ein kulturelles Highlight

Ein besonderes Highlight im kulturellen Leben der Stadt Harburg bildet das jährlich stattfindende Jahresabschlusskonzert der Stadtkapelle in der Aula der Harburger Volksschule. Dieses fand erstmals im Jahre 1996 statt.  Die Veranstaltung ist für die Harburger Musiker eine hervorragende Gelegenheit, vor großem Publikum ihr vielseitiges Können und breit gefächertes Repertoire unter Beweis zu stellen. Auf dem Programm stehen stets neben der traditionellen Blasmusik Jazz, Swing, Rock sowie konzertante Ouvertüren. Dieses Event, das jeweils am Samstag vor dem 4. Advent stattfindet, bildet den krönenden Abschluss unseres Musikerjahres.  Unsere Jahresabschlusskonzerte werden stets hervorragend besucht. Mehr als einmal sind uns die Stühle ausgegangen.  Eine gute Idee war es von vornherein, von den Besuchern keinen Eintritt zu verlangen, sondern um freiwillige Spenden zu bitten. Auch sorgen wir in den Pausen stets für das leibliche Wohl unserer Gäste; und das zu volkstümlichen Preisen. Ein Service, der gerne angenommen wird. So bescheren uns  diese Konzerte auch jedes Jahr einen warmen Regen für die Kasse.