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Hier finden Sie Informationen über die Stadtkapelle.

Stadtkapelle Harburg und Kindertagesstättenkinder begeistern Zuhörer auf Schloss Harburg

Zu einem ganz besonderen Sommerkonzert luden die Stadtkapelle Harburg e.V. und die Kindertagesstätte „Kleine Freunde“ auf Schloss Harburg ein. Eine U25 Auswahl der Stadtkapelle und die Kinder der Kindertagestätte Harburg gaben vor ca. 200 Zuhörern ein kleines Kindersommerkonzert. Der Vorstand der Stadtkapelle, Wolfgang Stolz, dankte in seinem Grußwort einigen Unterstützern der Kinder- und Jugendarbeit der Stadtkapelle. Denn ohne die Zuwendungen der Stadt Harburg, der Raiffeisen-Volksbank, der Sparkasse sowie des Hauses Märker, wäre es nicht möglich, die erfolgreiche Musikausbildung anzubieten und durchzuführen. Ein besonderer Dank galt auch allen ehrenamtlichen Musikausbildern der Stadtkapelle und besonders dem Dirigenten, Franz Fischer, der eine Großzahl der Jugendausbildung selbst vornimmt. Umso mehr freute es den Stadtkapellendirigenten, dass man nun zusammen mit den Kindern der Kindertagesstätte ein Konzert im Innenhof auf Schloss Harburg geben könne und die Fortschritte der Kinder- und Jugendausbildung vorzeigen dürfe. Elfi Hlawon, die Leiterin der Kindertagesstätte Harburg und das Kindergartenteam studierten mit den Kindern der Kindertagesstätte einzelne Volkslieder ein. Darunter befanden sich Klassiker wie „Die Vogelhochzeit“, „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus“, „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ oder das bekannte Lied „Zeigt her eure Füße“ von Albert Methfessel.

 

Das Kinderkonzert bildete einen Höhepunkt des Kindergartenjahres, welches dieses Jahr unter dem Motto „Mit Musik und Tanz durchs Jahr und um die Welt“ stand. Durch den Konzertabend führte mit Witz und Charme der ehemalige Stadtkapellenvorstand, Martin Jörg.

 

Leider fand das Konzert aufgrund eines Regenschauers ein vorzeitiges Ende. Dennoch gab es viel Applaus und die anwesenden Mamas, Papas und Großeltern blickten in stolze Kinderaugen. Ein besonderer Dank galt auch der gemeinnützigen Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung für die Unterstützung und Bereitstellung des Burginnenhofes für das Konzert und der BRK Bereitschaft Harburg für die Bereitstellung des Sanitätsdienstes.

Überblick Kinderkonzert, Bild: Tobias Eska

Generalversammlung der Stadtkapelle Harburg e.V - Großes Lob für Dirigent Franz Fischer

Zur Generalversammlung der Stadtkapelle lud die Vorstandschaft ins Gasthaus „Zum Straußen“ nach Harburg ein. Vorstand Wolfgang Stolz begrüßte die anwesenden Mitglieder und besonders den Bürgermeister der Stadt Harburg, sowie die anwesenden Ehrenmitglieder.

 

Der Vorstand konnte von einer stabilen Vereinsstruktur berichten und erinnerte in seinem Tätigkeitsbericht besonders an die gemeinsame Benefizserenade in Fünfstetten mit den Musikfreunden aus Deiningen und Fünfstetten, sowie an das Jahresabschlusskonzert in der vollbesetzten Wörnitzhalle.

 

Höhepunkte waren auch der Besuch des Präsidenten des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes und Staatssekretärs, Franz Josef Pschierer und die Mitgestaltung mehrerer Gottesdienste im Stadtgebiet.

 

2017 werden sicherlich die Benefizserenade in Deinigen, ein Kinderkonzert auf Schloss Harburg mit den Jungmusikern und die traditionelle Burgserenade mit den Musikfreunden aus Nördlingen und Rain Höhepunkte darstellen.

 

Der Vorstand bedankte sich während seines Rechenschaftsberichtes bei seiner Stellvertreterin, Carolin Dollinger, und der gesamten Vorstandschaft.

 

Ein besonderes Lob erhielt Dirigent Franz Fischer für seine engagierte und unermüdliche Vereinsarbeit. Dirigent Fischer engagiert sich seit 23 Jahre nicht nur als musikalischer Leiter der Stadtkapelle, sondern auch als Musikausbilder und Mitglied in der Vorstandschaft. Mehrere Abende pro Woche steht Franz Fischer in den Probenräumen der Stadtkapelle und leistet herausragende Dienste. Eine Vielzahl der Musikantinnen und Musikanten wurden durch den Dirigenten selbst ausgebildet. Nebenbei ist Franz Fischer auch noch für den Stadtrat in Harburg tätig. Seine ehrenamtliche Arbeit für den Verein und für die Allgemeinheit verdiene hohes Lob und Anerkennung. Nicht umsonst, so Vorstand Wolfgang Stolz, wurde Franz Fischer im rückliegenden Jahr mit der höchsten Ehrenamtsauszeichnung durch die Stadt Harburg geehrt.

 

Stolz berichtete auch, dass die Stadtkapelle eine sehr gute Vereinsstruktur aufweise, so seien insgesamt über 70 aktive Musikantinnen und Musikanten beim Allgäu Schwäbischen Musikbund gemeldet. Die kapelleneigene Ausbildung laufe sehr gut, so die stellvertretende Jugendleiterin, Alexandra Grün. Man habe erneut mehrere Jugendliche für die Ausbildung an einem Instrument begeistern können. Diese Ausbildung wird in der Kapelle selbst durch ehrenamtliche Ausbilder geleistet, was auch keine Selbstverständlichkeit in unserer schnelllebigen Zeit sei und ebenfalls Anerkennung verdiene.

 

Bürgermeister Wolfgang Kilian bedankte sich bei der Stadtkapelle Harburg für ihren ehrenamtlichen Einsatz zur kirchlichen und kulturellen Bereicherung der Stadt. Er sicherte weiterhin die Unterstützung der Stadt zu und appellierte auch daran, die engagierte Jugendausbildung fortzusetzen. Stolz dankte abschließend allen Musikantinnen und Musikanten, denn letztendlich sei es deren unermüdlicher und ehrenamtlicher Einsatz, dem die Erfolgsgeschichte des Vereins zu verdanken sei.

 

Das Bild zeigt Dirigent Franz Fischer mit seiner Stadtkapelle Harburg e.V. Bildrechte: Stadtkapelle Harburg e.V.

Ellen Märker unterstützt Stadtkapelle Harburg e.V.

Die Stadtkapelle Harburg freut sich über die großzügige Unterstützung der musikalischen Kinder- und Jugendausbildung durch Ellen Märker. Mit Hilfe der Spende konnte unter anderem das in die Jahre gekommene Schlagzeug erneuert und ein Flügelhorn als Ausbildungsinstrument angeschafft werden. Seit der Gründung der Stadtkapelle vor über 30 Jahren unterstützt Ellen Märker die Musikanten und erfreute sich in letzter Zeit besonders am musikalischen Zuwachs und der erfolgreichen, kapelleneigenen Ausbildung. Eine Musikausbildung fördert viele positiven Eigenschaften bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen, wie zum Beispiel Taktgefühl, Teamgeist, Verantwortung und Durchhaltevermögen. Dies alles seien Eigenschaften, so Ellen Märker, die unbedingt förderungswürdig seien.

 

Stadtkapellenvorstand Wolfgang Stolz, seine Stellvertreterin Carolin Dollinger, Jugendleiterinnen Janine Baumgartner und Alexandra Grün, Dirigent Franz Fischer und Vertreter der Stadtkapellenjugend bedankten sich bei Frau Märker und freuten sich sichtlich über die großzügige Spende.

 

Das Bild zeigt Vertreter der Stadtkapellenjugend mit Dirigent Franz Fischer, Vorständen Wolfgang Stolz und Carolin Dollinger sowie die Jugendleiterinnen Alexandra Grün und Janine Baumgartner. Bild: Christian Wech.

Abschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg im Jahr 2016

Klangvoller Jahresabschluss der Stadtkapelle Harburg

 

Eine festliche Stimmung herrschte in der Wörnitzhalle in Harburg als die Musikanten der Stadtkapelle die Bühne betraten. Bestens vorbereitet präsentierte sich die Kapelle bei ihrem traditionellen Jahresabschlusskonzert. Vorstand Wolfgang Stolz begrüßte die anwesenden Gäste, sowie Bürgermeister Wolfgang Kilian, Pfarrer Molinari, den ASM Beauftragten Armin Rieder und den stellv. Landrat Hermann Rupprecht.

Durch den Abend führte Martin Jörg auf seine gekonnt charmante Art. Somit begann er gleich mit der Vorstellung unserer neu hinzugekommenen Jungmusiker Lusczak Annika, Wiedenmann Lisa, Mayr Angelina, Baalß Lukas, Kollmann Marco und Reis Elias.

Den Ehrgeiz von Dirigent Franz Fischer konnte man spüren, als er mit seinen 63 Musikern loslegte. Neben traditioneller Blasmusik und modernen Melodien waren auch schwungvolle Rhythmen dabei, in denen Solisten aus verschiedenen Registern die Musikstücke aufwerteten. Als besonderes Highlight ist die Froschpolka zu erwähnen, die durch seine humoristische Posauneninterpretation großen Anklang im Publikum fand.

 

Nach einer kurzen Pause übernahm der vom ASM beauftragte Armin Rieder die Ehrungen. Geehrt wurden Elias Reis für seine erfolgreich bestandene D1 Prüfung, Georg Schrödle für 10 Jahre und Petra Heger für 25 Jahre aktive Mitarbeit und Treue zur Stadtkapelle Harburg.

 

Auch der zweite Teil des Konzertes wurde mit Applaus von den über 450 Gästen belohnt. Bevor aber die Zugabe den letzten Ton verklingen ließ, bedankte sich Dirigent Franz Fischer für die zahlreichen absolvierten Proben und das Arrangement seiner Musiker. Er bedankte sich außerdem noch bei seiner Familie, die während dieser aufwendigen Probezeit viel auf ihn verzichten musste.

 

Die Stadtkapelle Harburg möchte sich an dieser Stelle noch einmal bei allen bedanken, die sie das ganze Jahr unterstützten, sei es durch den Besuch der Konzerte und Auftritte, durch Spenden oder einfach durch Applaus. Danke.

 

von links nach rechts: Armin Rieder (ASM), Carolin Dollinger (2. Vorsitzende), Franz Fischer (Dirigent), Schrödle Georg, Heger Petra, Bgm. Wolfgang Kilian, Elias Reis, stellv. Landrat Hermann Rupprecht, Peter Schmidbaur, Stolz Wolfgang (1. Vorsitzender); (Bilder: Wech Christian)

Stadtkapelle Harburg e.V. absolviert Probenmarathon

Einen Probenmarathon von insgesamt 13 Stunden an drei Tagen absolvierten die über 65 Musikantinnen und Musikanten der Stadtkapelle Harburg e.V. am letzten Wochenende. Die Musiker bereiten sich derzeit für ihr diesjähriges Jahresabschlusskonzert vor. Das Probenwochenende bildete hierzu den Auftakt.

 

Am Samstag den 17. Dezember 2016 um 20:00 Uhr findet wieder das Jahresabschlusskonzert in der Wörnitzhalle in Harburg statt, zu dem natürlich alle Musikfreunde herzlich eingeladen sind. Unter der Leitung von Dirigent Franz Fischer studieren die Musikanten wieder ein abwechslungsreiches und ansprechendes musikalisches Programm ein.

 

Traditionell werden bei diesem Konzert die neuen Jungmusikantinnen und Jungmusikanten in die Kapelle aufgenommen und spielen ihr erstes Konzert. Bleibt zu hoffen, dass sich die Nervosität der neuen und alten Musiker in Grenzen hält. Auf eine volle Wörnitzhalle und viele Zuhörer freut sich die Stadtkapelle Harburg.

 

Stadtkapelle Harburg bildet wieder aus - junge und junggebliebene Musiker gesucht

Nachdem einige Nachwuchsmusikanten erfolgreich die Musikprüfungen beim Allgäu-Schwäbischen Musikbund abgelegt haben und in die Stadtkapelle aufgenommen wurden, sind wieder Ausbildungskapazitäten frei geworden.

 

Du machst gerne Musik und interessierst dich für ein Musikinstrument? Du spielst bereits ein Instrument in der Schule oder in einem Posaunenchor und möchtest dies auch in einer großen Kapelle tun? Dann bist du bei der Stadtkapelle Harburg genau richtig. Wir bieten die Möglichkeit, dich an einem Instrument aus- bzw. fortzubilden. Es muss auch nicht gleich ein Instrument gekauft werden, wir haben noch freie Ausbildungsinstrumente. Musizieren in einer Kapelle fördert viele positive Eigenschaften: Pünktlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Taktgefühl und Selbstbewusstsein. Wenn wir dein Interesse geweckt haben, so melde dich doch bei Dirigent Franz Fischer (09080 2983).

 

Aufgepasst:

Nicht nur Kinder und Jugendliche werden bei uns ausgebildet. Sie sind im Ruhestand und wollen weiterhin fit und aktiv bleiben? Sie sind beruflich eingespannt und suchen etwas Abwechslung? Sie haben schon immer Spaß oder Interesse am Musizieren gehabt? Dann sind Sie ebenfalls herzlich bei uns zur Ausbildung oder zum Mitspielen willkommen. Melden Sie sich ebenfalls einfach bei Dirigent Franz Fischer.

 

Auf viele neue Musikkameraden und Musikkameradinnen freut sich die Stadtkapelle Harburg.

 

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Große Benefizserenade in Fünfstetten

Am Sonntag, den 19. Juni war es soweit. Fünfstetten freute sich darüber, zum zweiten Mal Austragungsort für die große Benefizserenade der drei Kapellen aus Deiningen, Harburg und Fünfstetten zu sein. Aufgrund der nicht vorhersagbaren Witterung wurde jedoch die Veranstaltung vom Kirchberg in die Mehrzweckhalle verlegt.

 

Diese platze dafür aus allen Nähten, so dass bis kurz vor Beginn viele zusätzliche Stühle herangeschafft werden mussten. Der Erste Vorstand der Fünfstetter Kapelle, Ulrich Gründel, konnte zahlreiche Zuhörer begrüßen und übergab das Mikrofon dann sogleich an Kerstin Auernhammer, die wieder als geistreiche und humorvolle Moderatorin fungierte.

 

Nach dem gemeinsamen muikalischen Auftakt „Musica Gloriosa“ war jede Kapelle im Einzelvortrag gefragt. Aufgeteilt in drei Blöcken wurden verschiedene Musikrichtungen gestreift und zeigten, was ein Blasorchester heutzutage so alles drauf hat. Im ersten, traditionellen Block legte der Musikverein Fünfstetten mit „Salemonia“, dem Auftaktmarsch des Salemer Schlossseefestes, vor. Schwungvoll zogen die Deininger Musikanten mit der „Hausl Polka“ nach. Die Stadtkapelle Harburg wartete mit dem „Böhmischen Traum“ auf, einer der erfolgreichsten Polka der jüngeren Blasmusikgeschichte.

 

„Elisabeth“ - jedem Musicalkenner ein Begriff. Deiningen versetzte die Zuhörer zurück in die Zeit, als die Habsburger Monarchie ihrem Untergang entgegen lief und eine neue Ordnung entstand. Beim nächsten Stück flogen viele Buchstaben durch die Halle. Der Aufforderung der Moderatorin und der Stadtkapelle Harburg kamen zahlreiche Zuhörer nach und so war beim Medley „Hands up“, welches unter anderem den Partklassiker „YMCA“ enthält, für Spaß gesorgt. Ein paar Gänge zurück schaltete anschließend Fünfstetten. Bei „Someone like you“, einem der erfolgreichsten Hits der Ausnahmesängerin Adele, war Schmachten und bei dem einen oder anderen ein Aha-Effekt angesagt.

 

Wieder etwas traditioneller wurde der letzte Block, als Harburg mit dem sehr bekannten „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik überzeugte, musikalische Erinnerungen inklusive.

Fünfstetten präsentierte mit der „Feuerfest Polka“ echten Wiener Schmäh, stilecht mit eigenem Amboss. „Domi Adventus“ der Kapelle aus Deiningen war schließlich der musikalische Schlusspunkt in den Einzelvorträgen. Als letzter Teil einer berühmten Marsch-Trilogie, welche sich mit den Seefahrten des Abel Tasman beschäftigt, konnten die Gäste die triumphale Heimkehr des berühmten Niederländers nachfühlen.

 

Die anschließenden Stücke, wieder im gemeinsamen Vortrag, zeigten die Imposanz dreier gemeinsam spielender Kapellen. „Des großen Kürfürsten Reitermarsch“, die passenden „Jubiläumsklänge“ und das feierliche „Highland Cathedral“ standen noch einmal für jeden der Themenblöcke Pate. Lang anhaltender Applaus verlangte nach Zugaben. Die Bekanntheit des „Bozner Bergsteiger Marsches“ war nicht wegzudiskutieren, als nicht nur die Musiker sondern auch viele Zuhörer die Strophen fehlerfrei mitsingen konnten. „Hymne an die Freundschaft“ war sowohl der Name des letzten Titels als auch Programm für diese gemeinsame, zum fünften Mal ausgetragene Serenade.

 

Die Spenden kommen der Initiative Nina Berger aus Flotzheim zugute. Nina Berger leidet an einer seltenen Form der Muskelschwäche. Die Initiative unterstützt die Erforschung von Heilmethoden.

 

Bild: Ulrich Gründel

Stadtkapellenjugend empfängt Musikpräsidenten in Harburg

Franz Josef Pschierer, MdL und Staatssekretär, besuchte die Stadt Harburg anlässlich der „Harburger Wirtschaftsgespräche“ am 15. Juni. Die Jungmusikanten der Stadtkapelle Harburg e.V. überraschten den hohen Besucher, der nämlich auch Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes ist, mit einigen traditionellen Musikstücken. Diese hatte der stellvertretende Dirigent der Stadtkapelle Harburg, Peter Schmidbaur, eigens mit den jungen Musikern für diesen Anlass einstudiert.

 

Präsident Pschierer war sichtlich erfreut und dankte dem Dirigenten der Stadtkapelle Harburg, Franz Fischer, und dem 1. Stadtkapellenvorstand, Wolfgang Stolz, für ihr Engagement und die ausgezeichnete Jugendarbeit der Musikkapelle. Er appellierte an Jugendliche, aber auch Erwachsene, sich mehr in den Musikvereinen zu engagieren und das Spielen eines Instruments zu erlernen: Musik fördere positive Eigenschaften, wie zum Beispiel Taktgefühl, Teamgeist, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

 

Auch Armin Rieder, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes Bezirk 16, und Wolfgang Kilian, Bürgermeister der Stadt Harburg, ließen es sich nicht nehmen, Pschierer zu begrüßen.

 

Ein Lob vom Musikpräsidenten erhielt Maximilian, Graf Pückler-Märker, Geschäftsführer der Firma Märker. Diese unterstützt die Jugend- und Vereinsarbeit der Stadtkapelle seit über 30 Jahren. So konnten u.a. Ausbildungsinstrumente beschafft werden, die sich der Verein sonst nicht hätte leisten können. Eine Tuba kostet zum Beispiel rund 6.500€ und davon benötigt eine große Musikkapelle mehrere.

 

Das Bild zeigt die Nachwuchsmusikanten der Stadtkapelle Harburg e.V. im Hintergrund. Vorne stehen von links nach rechts: Franz Fischer (Dirigent der Stadtkapelle Harburg e.V.), Franz Josef Pschierer (Staatssekretär, MdL und Musikpräsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes), Wolfgang Kilian (Bürgermeister der Stadt Harburg), Peter Schmidbaur (stellv. Dirigent der Stadtkapelle Harburg e.V.), Armin Rieder (Vorstandsmitglied des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes Bezirk 16), Wolfgang Stolz (1. Vorstand der Stadtkapelle Harburg e.V.). Bild: Erich Reichenmeier

Generalversammlung der Stadtkapelle Harburg e.V – erfolgreiche Jungmusiker beleben den Verein

Zur Generalversammlung der Stadtkapelle lud die Vorstandschaft am 20.04.2016 ins Gasthaus „Zum Straußen“ nach Harburg ein. Vorstand Wolfgang Stolz begrüßte die anwesenden Mitglieder und besonders den Bürgersmeister der Stadt Harburg, sowie die anwesenden Ehrenmitglieder, Walter Lang und Rupert Litzel.

 

Das letzte Vereinsjahr war geprägt von den Feierlichkeiten anlässlich des 30jährigen Kapellenjubiläums. Der Vorstand erinnerte besonders an die gemeinsame Benefizserenade mit den Musikfreunden aus Fünfstetten und Deiningen, gefolgt von der Harburger Burgserenade mit den Stadtkapellen aus Donauwörth und Nördlingen. Höhepunkte waren auch die Bergandacht mit allen Harburger Kirchengemeinden, der Kapellenausflug und das Jahresabschlusskonzert in der vollbesetzten Wörnitzhalle, bei dem Rupert Litzel aufgrund seiner herausragenden Verdienste um die Blasmusik zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

 

Der Vorstand bedankte sich während seines Rechenschaftsberichtes besonders bei Dirigent Franz Fischer, stellvertretenden Dirigent Peter Schmidbaur, der stellvertretenden Vorsitzenden Carolin Dollinger und der gesamten Vorstandschaft für ihre engagierte und unermüdliche Arbeit.

 

Stolz berichtete auch, dass die Stadtkapelle eine sehr gute Vereinsstruktur aufweise, so seien insgesamt über 70 aktive Musikantinnen und Musikanten beim Allgäu Schwäbischen Musikbund gemeldet. Zusätzlich kann die Kapelle fast 90 Förderer aufweisen. Die kapelleneigene Ausbildung laufe sehr gut, so die Jugendleiterin, Janine Baumgartner. Bei den letzten Musikprüfungen des Allgäu Schwäbischen Musikbundes konnten herausragende Ergebnisse erzielt werden, was das Verdienst der engagierten und ehrenamtlichen Ausbilder sei. Dirigent Franz Fischer zog ebenfalls eine positive Bilanz der Stadtkapelle, mahnte jedoch an, den Proben- und Auftrittsbesuch nicht zu vernachlässigen. Bürgermeister Wolfgang Kilian bedankte sich bei der Stadtkapelle Harburg für ihren ehrenamtlichen Einsatz zur kulturellen Bereicherung der Stadt. Er sicherte weiterhin die Unterstützung der Stadt zu und appellierte auch daran, die engagierte Jugendausbildung fortzusetzen.

 

Stolz dankte abschließend allen Musikantinnen und Musikanten, denn letztendlich sei es deren unermüdlicher und ehrenamtlicher Einsatz, dem die Erfolgsgeschichte des Vereins zu verdanken sei. Der Vorstand beendete die Versammlung und lud im Rahmen seiner Abschlussworte zum diesjährigen „Vatertagsstadl“ am 05.05.2016 ab 11:00 Uhr ein. Die Stadtkapelle spielt wieder auf und serviert Köstlichkeiten vom Grill, leckeren Wurstsalat und Rahmfleck. Es gibt eine Kaffeebar mit feinem Kuchen und Torten und natürlich Fassbier mit Burgblick am schönen Wörnitzstrand. Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen.

 

 

Abschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg im Jahr 2015

 

Jedes Festjahr geht einmal zu Ende, auch das der Stadtkapelle Harburg. Unter dem Motto „30 Jahre Stadtkapelle Harburg stand das diesjährige Jahresabschlusskonzert. Rund 450 treue Zuhörer hatten sich in der Wörnitzhalle versammelt, wo die Kapelle unter der Leitung von Franz Fischer ihr Können präsentierte. Als Ansager führten die neu hinzugekommenen Jungmusiker Adrian Dehn, Jakob Fackler, Paul Schröppel, Jana Bucher und Sarah Muff durch den Abend.

 

Das Programm, das Franz Fischer zusammengestellt hatte, war sehr abwechslungsreich. Polkas, Märsche, aber auch moderne Stücke waren dabei. Der 1. Vorstand Wolfgang Stolz begrüßte Gäste aus Politik, Ehrenamt, Schulen, Banken und der Kirche. Einen besonderen Applaus erhielt Martin Jörg für seine über 20jährige Tätigkeit als 1. Vorstand.

 

Wilfried Lang, der zusammen mit Armin Rieder vom Allgäu Schwäbischen Musikbund (ASM) anwesend war, übernahm die Ehrung einiger Musiker. Geehrt wurden Martin Strauß und Holger Fischer für 15jährige Mitgliedschaft. Für die 10jährige Mitgliedschaft wurden Kathrin Bühler, Anna Braun, Karin Brechenmacher und Tobias Häusler geehrt. Eine Auszeichnung für die bestandene D1 Prüfung erhielten Baalß Lukas, Kollmann Marco, Kollmann Rupert, Lusczak Annika, Mayr Angelina, Muff Sarah, Wiedenmann Lisa und Dehn Adrian. Wilfried Lang bedankte sich insbesondere für die stetige Nachwuchsarbeit und das soziale Engagement (Bergandacht, Jubiläumsserenade und Burgserenade). Hier wurden über 8000 Euro für soziale Zwecke anlässlich des 30-jährigen Jubiläums erspielt. Ein besonderer Höhepunkt war auch die Ernennung von Rupert Litzel zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle. Herr Litzels Engagement um die Stadtkapelle und die Blasmusik ist herausragend.

 

Bevor das letzte Lied erklang, bedankte sich Dirigent Franz Fischer bei seinen Musikern. Er habe sich bei der Generalprobe noch nicht vorstellen können, dass es so ein erfolgreiches Konzert würde, scherzte er.

 

 

Die Gesamtkapelle im Jubiläumsjahr 2015
Die Geehrten
Die schönsten Bilder aus 30 Jahre Stadtkapelle Harburg e.V.

Stadtkapelle Harburg feiert Bergandacht auf dem Harburger Bock

Unter dem Motto „Musik und Glaube verbinden unsere Stadt“ veranstaltete die Stadtkapelle Harburg am 19.07.2015 ein weiteres Benefizkonzert im Rahmen ihres 30jährigen Jubiläumsjahrs auf dem Bockfestplatz in Harburg. Es war ein strahlend blauer Sonntagabend, an dem über 330 Besucher der einzelnen Kirchengemeinden Harburgs und der Stadtteile der Einladung der Stadtkapelle zu einer Bergandacht folgten.

 

Der erste Vorsitzende Wolfgang Stolz konnte in seinem Grußwort zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Ehrenamt begrüßen, so zum Beispiel die beiden Vizelandräte Reinhold Bittner und Hermann Rupprecht, Bezirksrat Peter Schiele und Staatssekretär a.D. Georg Schmid. Ganz besonders freute er sich auch über die aus der Partnerstadt Gouville angereisten Gäste.

Als Vertreterin der Diakonie Harburg, der die bei der Bergandacht gesammelte Kollekte zu Gute kam, begrüßte Stolz Bundesverdienstkreuzträgerin Gertrud Beck und würdigte sie insbesondere für ihren unermüdlichen Einsatz in der Pflege.

Weiterhin ließ es sich Stolz nicht nehmen, sich bei allen Unterstützern, Förderern und Gründungsmitgliedern sowie bei den aktiven Musikern mit ihrem Dirigenten Franz Fischer und deren Angehörigen zu bedanken. Ohne die Hingabe und die Einsatzbereitschaft dieser Menschen wäre eine solch erfolgreiche Arbeit in den letzten 30 Jahren des Bestehens der Stadtkapelle nicht möglich gewesen.

 

Diesen vorbildlichen Einsatz betonte auch Bürgermeister Wolfgang Kilian noch einmal in seinem Grußwort. Er sei stolz auf die Stadtkapelle Harburg, die seit nunmehr über 30 Jahren in vorbildlicher Weise die Stadt Harburg würdig und zuverlässig repräsentiere.

 

Musikalisch umrahmt von der Stadtkapelle Harburg und gestaltet von den Geistlichen der evangelischen, der katholischen und der neuapostolischen Kirche, konnten die Besucher auf dem Harburger Bockfestplatz einer gelungenen und besinnlichen Bergandacht lauschen, was sie auch mit entsprechendem Beifall zu Ende der Andacht würdigten. Dementsprechend belohnt, erfreute die Stadtkapelle die Zuhörer noch mit einer Zugabe.

 

 

Am Ende dieses gelungenen Abends konnte die Stadtkapelle Harburg der

Diakonie Harburg stolze 1700 Euro übergeben.

 

Sollten auch Sie an den Diakonieverein Harburg spenden wollen, ist dies unter der nachfolgenden Kontonummer jederzeit möglich:

Diakoniestation Harburg

Raiffeisenbank Donauwörth:

IBAN; DE19 7229 0100 0205 7765 54 BIC: GENODEF1DON Kontonummer: 205 776 554 BLZ: 722 901 00

 

Das Bild zeigt alle Mitwirkenden der Bergandacht bei der Spendenübergabe an den Diakonieverein Harburg (von links nach rechts): Dirigent und Stadtrat Franz Fischer, Stadtpfarrer Udo Molinari, Pfarrer Rüdiger Lange, Gertrud Beck, Pfarrer Wolfgang Gronauer und Pfarrerin Sabine Schneider, Bezirksvorsteher Rainer Stumpf und Pfarrer Alois Lößl, Vorsteher Simon Friesch, Stadtpfarrer Pater Xaver und Vorstand Wolfgang Stolz.

Große Harburger Serenade anlässlich des 30-jährigen Gründungsfestes

Gemeinsam mit ihren langjährigen Musikfreunden der Musikkapelle Deiningen und des Musikvereins Fünfstetten veranstaltete die Stadtkapelle Harburg e.V. am 28.06.2015 ein Benefizkonzert zugunsten des Bürgerfonds der Stadt Harburg.

 

Wolfgang Stolz, 1.Vorstand der Stadtkapelle Harburg, konnte ca. 600 Besucher bei Kaiserwetter in Harburg begrüßen. Darunter befanden sich viele Ehrengäste aus Politik, Gesellschaft, Kirche, Banken und Ehrenamt. Unter anderem Bürgermeister Wilhelm Rehklau aus Deiningen, Bürgermeister Werner Siebert aus Fünfstetten und der stellvertretende Landrat Hermann Rupprecht. Besonders freute er sich, dass er Ehrenmitglied Georg Pfister und die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Frau Gertrud Beck auf dem Schulhof von Harburg begrüßen durfte.

 

Der ehemalige Stadtkapellenvorstand Martin Jörg führte als Moderator mit viel Witz und Charme durch den sommerlichen Sonntagabend. Bürgermeister Kilian bedankte sich im Rahmen eines Grußwortes bei den Verantwortlichen und den Mitwirkenden und betonte, dass die Stadtkapelle Harburg e.V. aus dem Stadtbild nicht wegzudenken sei. Er gratulierte zum 30jährigen Bestehen und hoffe weiterhin auf viel ehrenamtliches Engagement.

 

Dass Blasmusik auch abwechslungsreich und vielseitig sein kann, zeigten die drei Dirigenten Werner Greiner von der Musikkapelle Deiningen, Roland Weiß vom Musikverein Fünfstetten und Franz Fischer von der Stadtkapelle Harburg e.V..

Als besonderen Höhepunkt spielten alle Musikantinnen und Musikanten vier Musikstücke gemeinsam. Die Besucher dankten den Kapellen mit viel Applaus und selbstverständlich gab es auch noch eine Zugabe. Am Ende dieses erfolgreichen Sommerabends waren sich alle Mitwirkenden einig, dass dies nicht das letzte gemeinsame Konzert gewesen sei, es werden hoffentlich noch viele folgen.

 

Dem Bürgerfond der Stadt Harburg konnte die stolze Summe von 2150 Euro übergeben werden. Die Stadtkapelle Harburg e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr ihres 30sten Geburtstags mehrere Benefizkonzerte für regionale Einrichtungen zu spielen und sich somit für die langjährige Treue und Unterstützung zu bedanken. Deshalb findet am 12.07.2015 um 19:00 Uhr auf der Harburg eine Burgserenade mit den Musikfreunden der Stadtkapelle Nördlingen und Donauwörth statt.

 

Als weiteren Höhepunkt veranstaltet die Stadtkapelle Harburg e.V. am 19.07.2015 um 18.00 Uhr eine Bergandacht auf dem Harburger Bockfestplatz. Die Spenden gehen zu Gunsten der Diakonie Harburg.

 

von links nach rechts: Ulrich Gründel (Vorstand Fünfstetten), Susanne Minder (Vorständin Deiningen), Wolfgang Stolz (Vorstand Stadtkapelle Harburg), Bürgermeister Wolfgang Kilian, Franz Fischer (Stadtrat und Dirigent Harburg), Werner Greiner (Dirigent Deiningen), Roland Weiß (Dirigent Fünfstetten).

Generalversammlung und Neuwahlen der Stadtkapelle Harburg e. V.

 

Die Stadtkapelle umfasst momentan 59 aktive Musiker, wobei der Anteil der Jungmusiker bis 18 Jahre 22% und über 18 Jahren 78% der Kapelle beträgt. In Ausbildung sind zurzeit 16 Jugendliche und 1 Erwachsener. Dies zeigt, dass bei der Stadtkapelle ein hoher Wert auf die Ausbildung gelegt wird.

Im Rahmen der Generalversammlung der Stadtkapelle Harburg e.V. wurde eine neue Vorstandschaft gewählt und ein Führungswechsel eingeläutet.

 

Der 1. Vorstand Martin Jörg kandidierte aus beruflichen Gründen nach 21 Jahren nicht mehr für das Amt des ersten Vorsitzenden und nominierte deshalb seinen bisherigen Stellvertreter (Wolfgang Stolz) für seine Nachfolge. Jörg betonte, dass er in den letzten Jahren hervorragend und vertrauensvoll mit Wolfgang Stolz zusammen gearbeitet hatte und er sich sicher sei, einen engagierten Nachfolger für sein Amt herangezogen zu haben. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Carolin Dollinger gewählt, die bereits ebenfalls der alten Vorstandschaft angehört hatte.

 

Stolz bedankte sich nach seiner Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen und sprach Dankesworte für den ausgeschiedenen Martin Jörg. Seit über 20 Jahren habe Martin Jörg mit großem Engagement den Verein geführt. Er habe den Verein in schwierigen Zeiten übernommen und zusammen mit dem Dirigenten Franz Fischer und der jeweiligen Vorstandschaft zu einem anerkannten und rührigen Verein geformt, der aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken sei.

 

Bürgermeister Kilian beglückwünschte die Stadtkapelle Harburg e.V. zum 30-jährigen Bestehen und sprach dem Verein ein großes Lob für ihre Auftritte und für den guten Zusammenhalt aus. Insbesondere würdigte er das karitative Engagement der Stadtkapelle und freue sich schon auf die große Harburger Serenade am 28.06.2015. Persönlich blicke er voller Erwartung auf die Bergandacht am 19.07.2015 unter dem Motto „Musik und Glaube verbinden unsere Stadt“. Die Stadtkapelle Harburg e.V., so Kilian, ist eine kulturelle Bereicherung für die Stadt Harburg und er hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit und sicherte dem Verein die Unterstützung der Stadt zu.

 

Der neu gewählte Vorsitzende, Wolfgang Stolz, bedankte sich bei den ausgeschiedenen Mitgliedern der Vorstandschaft sowie bei den aktiven Musikern und bei Dirigent Franz Fischer für das große Engagement. Sie bilden das Herzstück des Vereins. Ihr unerlässlicher, ehrenamtlicher Einsatz sei bemerkenswert und in der heutigen, schnelllebigen Zeit auch keine Selbstverständlichkeit mehr.

Wolfgang Stolz sprach abschließend ein großes Lob an die ehrenamtlichen, kapelleneigenen Musikausbilderinnen und Musikausbilder aus. Es muss weiterhin das Ziel der Stadtkapelle sein, unabhängig von Einkommen oder Bildungsstand, die Ausbildung an einem Instrument zu ermöglichen. Jeder, der gerne ein Instrument lernen will, ist bei der Kapelle herzlich willkommen.

 

Die nächste Veranstaltung wird am 14.05.2015 in Harburg der Vatertagsstadl sein. Im Stadl „beim Bruckmüller“ bewirtet die Stadtkapelle Harburg e.V. ab 11:00 Uhr mit feinen Spezialitäten vom Grill und selbstgemachtem Rahmfleck. Bei traditioneller Blasmusik und Festbier sind alle Freunde der Stadtkapelle Harburg e.V. herzlich eingeladen, den Vatertag in Harburg zu verbringen. Am Abend wird zusätzlich mit herzhaftem Wurstsalat bewirtet.

 

von links nach rechts: Wolfgang Stolz, Carolin Dollinger, Jörg Martin, Bgm. Wolfgang Kilian

Neuwahlen der Jugendleitung

Am 23.03.2015 fand in den Räumen der Stadtkapelle Harburg die Wahl der Jugendleitung statt. An dieser Wahl nahmen insgesamt 16 Jugendliche teil. Wahlberechtigt für diese Wahl sind alle Jugendlichen bis einschließlich 25 Jahre. Die beiden Vorstände, Martin Jörg und Wolfgang Stolz eröffneten die Wahl mit einem kurzen Einblick in den Aufgabenbereich der Jugendleitung und bedankten sich bei den bisherigen Jugendleiterinnen Diana Feldmeier-Fischer und Alexandra Grün für ihr Engagement und ihren Einsatz in den letzten Jahren. Diana Feldmeier-Fischer verkündete, dass sie sich nicht erneut für die Wahl zur Verfügung stellt und bedankte sich bei den anwesenden Jugendlichen für eine schöne Zeit. Für das Amt der Jugendleitung haben sich bereits im Vorfeld die beiden Musikantinnen Alexandra Grün und Janine Baumgartner zur Verfügung gestellt. Während der Versammlung wurden keine weiteren Vorschläge für die Besetzung erbracht. Mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen wurden jeweils Janine Baumgartner zur 1. Jugendleiterin und Alexandra Grün zur 2. Jugendleiterin gewählt. Die beiden Musikantinnen bedankten sich bei den Jugendlichen und freuen sich auf Ihren neuen Aufgabenbereich. Wir möchten uns noch einmal herzlich bei Diana Feldmeier-Fischer für Ihren Einsatz bedanken und wünschen den beiden neu gewählten Jugendleiterinnen viel Erfolg und schöne Erlebnisse mit der Jugend der Stadtkapelle Harburg.

 

von links nach rechts: Martin Jörg, Alexandra Grün, Diana Feldmeier-Fischer, Janine Baumgartner, Wolfgang Stolz und Franz Fischer

Jahresauftaktfeier 2015 im Rahmen des 30. Geburtstags – Stadtkapelle feiert

Die Stadtkapelle Harburg e. V. kann heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Die Jahresauftaktfeier am 17.01.2015 läutete somit das Jubeljahr ein. Mit Fackeln bewaffnet marschierten rund 50 Musiker auf dem Harburger Schulhof los. Ziel war das Gasthaus „Zur gemütlichen Einkehr“ in Ronheim. Auf dem Weg dahin wurde viel gelacht, gequatscht und Späße gemacht. Die bunte Truppe war somit nicht zu übersehen und zu überhören.

In Ronheim angekommen konnten sich die Wanderer am leckeren Buffet stärken, bevor das Programm ihren Lauf nahm. Ein heiteres Kabarettstück des Vorstands Martin Jörg sowie ein amüsanter Jahresrückblick von Alexandra Grün und Corinna Heckel über vorgefallene Malheure trugen zur guten Stimmung bei. Dieser schöne Rahmen wurde auch genutzt, um sehr engagierten Mitgliedern einmal Danke zu sagen. Martin Jörg wurde für die über 20-jährige Ausübung seiner Funktion als 1. Vorstand geehrt. Ebenfalls für über 20-jährige Dienste wurde der Dirigent Franz Fischer geehrt, eine Leistung die durchaus nicht alltäglich ist! Die Ehrungen wurden vom 2. Vorstand Wolfgang Stolz durchgeführt. Beide erhielten einen guten Tropfen und für den Dirigenten gab es zudem einen neuen Taktstock. Nun kann er den Musikern wieder richtig einheizen und den Takt angeben.

Nach einigen gemütlichen Stunden traten die Musiker teils zu Fuß und teils mit dem Auto den Heimweg an, alle mit der Überzeugung, dass diese Veranstaltung auf jeden Fall einen festen Platz im Jahresprogramm finden soll.

 

Abschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg im Jahr 2014

Stadtkapelle lädt zu musikalischer Weltreise ein – einmal Chicago, Zugspitze und zurück

 

Mit dem schneidigen Marsch „Regimentsparade“ von Antonin Zvacek eröffnete die Stadtkapelle Harburg die musikalische Reise. Die zahlreichen Besucher, darunter viele Ehrengäste, wurden vom Vorsitzenden Martin Jörg begrüßt.

 

Als Ansager und Ansagerinnen führten wieder in bewährter und charmanter Weise die neu hinzugekommenen Jungmusiker durch den Abend. In diesem Jahr waren es Emma Schmidbaur, Ralf Wenninger und Julia Schneid.

 

Das „Chicago Festival“ zog alle in seinen Bann. Die Musiker verstanden es ausgezeichnet, den positiven und energiegeladenen Geist der Großstadt Chicago, den der Komponist Markus Götz bei seinem Besuch der Midwest, einem der bedeutendsten Blasmusikfestivals in den USA verspürte, wiederzugeben.

 

Im extremen Gegensatz dazu stand das nächste Musikstück mit dem Titel „Brennende Herzen“ von Elmar Eggerl. Diesen gefühlvollen Slowrock meisterte der Solist Patrick Bucher an der Posaune bravourös und stellte dabei sein Können unter Beweis.

 

Anschließend ging es zurück zur traditonellen Blasmusik mit der schönen mährischen „Svicova Polka“ von Frantisek Manas. Bei dem Titel „Happy Flutes“ von Joseph Robert Eastman waren dann alle Augen auf die hübschen Querflötistinnen gerichtet. Die schnellen Läufe gingen ihnen fehlerfrei und leicht von der Hand. Sie folgten der Aufforderung des Ansagers Ralf Wenninger, „let’s be happy“ und verbreiteten eine positive Stimmung in der Halle.

 

Romantisch ging es mit der „Bodensee Polka“ von Alexander Pfluger weiter, die eine Liebeserklärung des Komponisten an das Schwäbische Meer, den Bodensee ist. Mit den weitläufigen Melodiebögen und dem langsamen Egerländer Stil schwappte diese Liebe, gekonnt intoniert von den Musikern, auf die Zuhörer über.

 

Nach einer kleinen Stärkung für alle Anwesenden wurde der zweite Teil mit dem Konzertmarsch „Neue Welt“ eingeläutet. Mit diesem Marsch vertonte Alexander Pfluger die Entdeckung Neuseelands in Jahre 1642 und die knapp 60 Musiker ließen alle Anwesenden musikalisch daran teilhaben.

 

Mit dem Medley „Abba Revival“ von Thomas Berghoff ging es in die 70er Jahre zu Glitter, Glamour und ganz großen Hits. Hier gelang es den Akteuren sehr gut, die Besucher mit Welthits wie „Super Trouper“, „I do I do I do“ und „Waterloo“ mitzureißen, sodass sie kaum noch ruhig auf ihren Stühlen sitzen konnten.

 

Beim nächsten Stück war dann der Name Programm. Die Solisten Peter Schmidbaur und sein Sohn Jonas verstanden es exzellent, den Zuhörern den „Zauber der Berge“ mit diesem volkstümlichen Konzertstück zu vermitteln und meisterten die anspruchsvollen Kadenzen ausgezeichnet.

 

Weiter ging es mit dem Gute-Laune-Stück „Banana-Rock“ von Steve McMillan, bei dem die rockigen Rhythmen und die schöne Melodieführung sehr gut zur Geltung kamen, da Dirigent und Musiker perfekt auf einander abgestimmt waren.

 

Sehr gefühlvoll und harmonisch wurde anschließend die „Stephan’s Polka“ dargeboten. Alexander Pfluger komponierte diese Polka für seinen Freund und Flügelhornisten Stephan Beranek, der 2009 bei einem Unfall tödlich verunglückte.

 

Mit “Time for Rhythm” arrangiert von Manfred Schneider verwandelte sich die Wörnitzhalle musikalisch in einen Tanzsaal. Unter diesem Titel werden viele verschiedene Rhythmen wie Tango, Beguine, Swing Waltz, Cha Cha, Slow Rock und Samba vereint und verlangen den Musikern daher sehr große Konzentration und Perfektion ab. Durch das perfekte Zusammenspiel mit dem Schlagwerk sprang der Funke voller Rhythmus und Energie auf die Zuhörer über und diese kamen voll auf ihre musikalischen Kosten.

 

Nach lang anhaltendem Applaus konnten sich die Zuhörer noch an der Ballade „Bavaria“ von Alexander Pfluger erfreuen, bei der mehrere Solopassagen von Trompeten und Klarinetten enthalten sind.

 

Zur Einstimmung auf die nahenden Festtage wurde das Konzert mit den bekannten Weihnachtsliedern „Ave Maria Glöcklein“ und „Tochter Zion“ beendet, wobei auch das Glockenläuten nicht fehlen durfte.

 

Ehrung verdienter Musiker und Prüflinge durch den Allgäu Schwäbischen Musikbund – Petra Heger seit 25 Jahren in der Vorstandschaft tätig

 

Der schöne Rahmen des Konzerts wurde auch heuer wieder dafür genutzt, langjährige Mitglieder auszuzeichnen und die Urkunden und Anstecknadeln den D1- und D2-Prüflingen zu übergeben.

 

Dazu war vom Allgäu Schwäbischen Musikbund der Vorsitzende des Bezirks 16 und Stellvertretende Präsident des ASM Theo Keller und Armin Rieder, der Kassier des Bezirks 16 anwesend. Die Ehrungen wurden von beiden in Zusammenarbeit mit dem 1. Bgm. der Stadt Harburg, Wolfgang Kilian und dem Vorsitzenden Martin Jörg durchgeführt.

 

Eine besondere Ehrung durfte die Kassiererin Petra Heger erfahren. Sie ist bereits seit 25 Jahren in der Vorstandschaft der Stadtkapelle Harburg aktiv. Im Zuge dieser Ehrung ließ es sich Bgm. Kilian nicht nehmen, eine kurze Laudatio zu halten und eine Spende in Höhe von 500 Euro, die für gemeinnützige Vereinszwecke von der Sparkasse Donauwörth zur Verfügung gestellt wurde, persönlich an Petra Heger in ihrer Funktion als Kassiererin zu überreichen.

 

Folgende Mitglieder wurden geehrt und ausgezeichnet:

 

25 Jahre aktiv:

Stephanie Wech

 

15 Jahre aktiv:

Alexandra Grün

 

10 Jahre aktiv:

Janine Baumgartner

Stefanie Böhm

Martin Brechenmacher

Jessica Bucher

Elisabeth Schröppel

Rebecca Schreitmüller

 

D1 Prüfung:

Jakob Fackler

Jana Bucher

Paul Schröppel

 

D2 Prüfung:

Ralf Wenninger

Andreas Hertle

Jonas Schmidbaur

 

25 Jahre Mitglied Vorstandschaft:

Petra Heger

 

Vordere Reihe v. l. n. r.: Petra Heger, Janine Baumgartner, Rebecca Schreitmüller, Jessica Bucher, Jonas Schmidbaur, Stephanie Wech, Jana Bucher, Jakob Fackler, Paul Schröppel, Theo Keller (Bezirksvorsitzender und stellvertretender Präsident ASM); Hintere Reihe v. l. n. r.: Franz Fischer (Dirigent), Martin Jörg (Vorsitzender), Martin Brechenmacher, Wolfgang Kilian (Bgm.), Elisabeth Schröppel, Alexandra Grün, Andreas Hertle, Armin Rieder (Mitglied der Bezirksvorstandschaft ASM)

Juli 2014: Cold-Water-Challenge der Stadtkapelle Harburg e.V.

Am 3. Juli 2014 war es auch für die Stadtkapelle Harburg e.V. so weit... Wir wurden von unseren Freunden des Musikvereins Fünfstetten für die "Cold-Water-Challenge 2014" nominiert. Natürlich ließen wir uns den Spaß nicht nehmen und spielten unser Harburger Lied direkt in der Wörnitz am Fuße unserer schönen Harburg.

 

Für alle Interessierten anbei der Link zum vollständigen Video:

http://www.youtube.com/watch?v=BJgAtsa0IIs

 

Wir bedanken uns beim Musikverein Fünfstetten für die Nominierung (leider gibt es kein Grillfest für euch...) und nominieren die

- Musikkapelle Wörnitzstein
- Jugendkapelle Wemding
- Jugendkapelle Gundelfingen.

 

Viel Spaß!

29.05.2014: Vatertagsstadel der Stadtkapelle Harburg e.V.

Am Vatertag, den 29.05.2014 richtete die Stadtkapelle Harburg e.V. ein Vatertags-Stadelfest im Stadel der Familie Schröppel in der Grasstraße direkt am Harburger Wörnitzstrand aus. Mittags ab 11 Uhr wurde eine reichhaltige Speisekarte zur Verfügung gestellt, nachmittags gab es selbstgebackene Kuchen und Kaffee. Abends rundete ein Brotzeitangebot den Tag ab. Musikalische Unterhaltung war natürlich auch geboten. Der Stadel war ganztags gut mit Gästen gefüllt.

 

Wir bedanken uns bei allen Freunden und Unterstützern der Stadtkapelle Harburg e.V. für Ihren Besuch, womit sie zu einem wirklich gelungenen Vatertags-Fest beigetragen haben.

 

Skifahrt 2014 der Stadtkapelle Harburg e.V.

Ihr traditionelles Wintersportwochenende beging die Stadtkapelle Harburg, begleitet von einer Abordnung unserer Freunde des Musikvereines Fünfstetten und der Musikkapelle Deiningen dieses Jahr am 15. und 16. März in der Region um den Reschenpass in den Skigebieten Nauders bzw. Schöneben.

 

Die Abfahrt erfolgte pünktlich um 4.00 Uhr in Harburg, um nach vierstündiger Fahrt kurz nach 8.00 Uhr in Nauders anzukommen. Dort wurde das Busfrühstück serviert, bestehend aus selbst gebackenem Kuchen und Kaffee. Bei bestem Wetter ging es dann los zur ersten Bergfahrt, 70 km bestens präparierte Piste warteten auf die sportbegeisterten Musiker, die auch bis zum Nachmittag größtenteils gut befahrbar war. Ab 16.00 Uhr wurde die „Après-Ski Party“ am Bus eröffnet, bei der unser Musikerkollege und Busfahrer Christian Stolz, dem an dieser Stelle zu danken ist, alles für die Party bestens vorbereitete. Nach der Abfahrt um 17.00 Uhr und einer kurzen Fahrt erreichten wir unser Nachtquartier, das 4*-Hotel Gufler in Südtirol. Nach dem Beziehen der Zimmer machten sich einige auf, möglichst schnell den Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Whirlpool zu nutzen. Gegen 19.30 Uhr wurde dann das 4-Gänge Abendmenü serviert, das keine Wünsche offen ließ. Danach begaben sich natürlich alle Sportler auf ihre Zimmer, mit dem Ziel, für den nächsten Tag fit zu sein. Dieses Ziel wurde durch unglückliche Umstände teilweise vereitelt, unter anderem hatte auch Musikerkollegin Pamela Schmidbaur Geburtstag, der natürlich gratuliert werden musste.

 

Am nächsten Morgen ab 7.00 Uhr bestand die Möglichkeit, sich am Frühstücksbuffet für den Tag zu stärken, bevor der Bus um 8.15 Uhr wieder abfuhr, diesmal ins Skigebiet Schöneben. Bei wechselhaftem Wetter fanden sich trotzdem optimal vorbereitete Pisten, die sogleich ausgiebig erprobt wurden. Gegen Mittag kam dann die Wetterbesserung, so dass nach kurzem Einkehren die Skifahrer, und natürlich auch die Wanderer, ihre Aktivitäten bei Sonnenschein fortsetzen konnten. Der Fortsetzung der Après-Ski Party erfolgte ab 15.00 Uhr am Bus; um 16.00 Uhr erfolgte pünktlich die Abfahrt Richtung Heimat, die nur von einer kurzen Pause zum Einnehmen des „Drei-Gänge Busmenüs“ (Wiener, Senf und Brot) unterbrochen wurde.

 

Abschließend kann vermerkt werden, dass die Reise, trotz einer Sportverletzung, eine sehr gelungene Veranstaltung war, die  nächstes Jahr unbedingt wieder durchgeführt werden sollte. (Fabian B)

 

Abschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg im Jahr 2013

Zwischen Schottland und Bayern oder zwischen Liebeserklärung und Diskomusik – Stadtkapelle Harburg begeistert mit abwechslungsreichem Repertoire

 

Mit dem „Seyffertitz-Marsch“ verlieh die Stadtkapelle dem Konzertauftakt unter Leitung von Dirigent Franz Fischer einen würdigen Rahmen und begrüßte ihre Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten Wörnitzhalle. Dieser Marsch wurde von Rudolf Achleitner, einem österreichischen Kapellmeister, zu Ehren des Reichsfreiherrn Theobald von Seyffertitz komponiert.

 

Nach einer Begrüßung durch den 1. Vorstand Martin Jörg luden die Musiker mit dem von Jaroslav Ondra arrangierten Stück „Da Capo“, was übersetzt „von vorne“ bedeutet, die Anwesenden ein, das Lied immer und immer wieder von neuem zu genießen.

 

Mit dem anspruchsvollen Stück „Crith Mhonadh“ (Crimond Church Fantasia) konnten die knapp 60 Akteure ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Zuhörer wurden hier in das Dörfchen Crimond an der schottischen Nordostküste versetzt. Mit seiner feierlichen musikalischen Einleitung beschreibt Alfred Bösendorfer die Zugehörigkeit Schottlands zum Britischen Königreich. Der anschließende schnelle keltische Tanz spiegelt die uralte Tradition Schottlands wieder. Darauf folgen ein ruhiger schöner Choral, ein feierlicher Marsch und als Finale das sanfte Kirchenlied von Crimond.

 

Mit dem Walzer „Lebensfreude pur“ von Kurt Gäble verstand es die Kapelle ihren Zuhörern ihre Freude an der Blasmusik zu übermitteln. Der Komponist unterscheidet hier bewusst zwischen Spaß und Freude. Spaß ist nur etwas kurzweiliges, Freude hingegen hält auch noch nach Verklingen der letzten Töne an.

 

Noch schwungvoller ging es mit dem Länder-Potpourri „Grüße aus Bayern“ von Walter Tuschla weiter. Die verschiedenen Register waren hier mit Titeln wie „Hoch hinaus“, „Beim bayrischen Wirt“, „Klatschhändler“, „Jetzt geht’s los“ und „Der Bassbloser“ gefordert und begeisterten durch ihre solistischen Darbietungen.

 

Vom bayerischen Liedgut ging es dann rasant in Richtung Rock & Pop. Bei dem von Luigi di Ghisallo arrangierten „Midnight Dancer“ hätte es sicher viele Zuhörer auf die Tanzfläche gezogen. Es wurde auf jeden Fall bei diesen fetzigen Rhythmen kräftig mit dem Fuß gewippt.

 

Mit der Polka „Ein Denkmal für die Blasmusik“ arr. von Siegried Rundel schlossen die Musiker den ersten Teil des Konzertes. Der bekannte Polka-Komponist Michael Kuhn möchte diesem Stück, welches er für die Scherzachtaler Blasmusik geschrieben hat, einen ganz besonderen Stellenwert einräumen.

 

Nach einer kleinen Stärkung für alle Anwesenden wurde der zweite Teil mit dem Konzertmarsch „Graf Zeppelin Marsch“ von Carl Teike eingeläutet. Carl Teike war ein deutscher Militärmusiker und Komponist, zu dessen größten Werken der sehr bekannte Marsch „Alte Kameraden“ gehört.

 

Bei dem anschließenden Polka-Dixie „Happy Trombones“ von Walter Tuschla führte das Posaunenregister leicht und beschwingt durch das Stück und machte dadurch nicht nur das Publikum happy!

 

Kurt Gäble wurde durch die mährische Volksmusik so stark inspiriert, dass innerhalb kürzester Zeit drei wunderschöne Polkas entstanden sind. Eine davon ist die Solistische Bravourpolka „Laubener Schnellpolka“. Diese fordert von allen Musikern Fingerfertigkeit und höchste Konzentration. Den Harburgern gelang dies sehr gut und sie ernteten großen Beifall.

 

Mit dem nun folgenden Konzert der Liebe kam in der Wörnitzhalle eine romantische Stimmung auf. „Concerto d’Amore“ von Jacob de Haan lud die Anwesenden zum Träumen ein. Dieses Stück verbindet mit Barock‚ Pop und Jazz drei ganz unterschiedliche Stilrichtungen. Den würdigen Auftakt bildet hier eine barocke Ouvertüre, gefolgt von einem energiereichen Abschnitt im Pop-Stil, der zu einem Adagio führt. Die darauf folgende Swing-Passage mündet schließlich wieder in einem Adagio, um diese musikalische Liebeserklärung stilgerecht zu beenden.

 

Beschwingt ging es mit dem Potpourri „Dankeschön, Bert Kaempfert“ weiter. Hans Kolditz stellte dieses Medley als Erinnerung an diesen berühmten Musiker zusammen, der zu Lebzeiten über 450 Kompositionen, darunter Welthits wie „Swingin‘ Safari“, „Danke Schön“, „Magic Trumpet“, „Spanish Eyes“ und „Afrikaan Beats“ komponierte.

 

Mit dem wohl bekanntesten und schönsten Weihnachtslied „Stille Nacht“ stimmten die Musiker die Zuhörer zum Abschluss auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Dem österreichischen Komponisten Franz Xaver Gruber war sicher im Jahre 1818 nicht bewusst, dass dieses Lied einmal in 150 Sprachen übersetzt die Herzen vieler Menschen weltweit erweichen würde.

 

Nach lang anhaltendem Applaus konnten sich die Zuhörer noch an der Polka „Sag nur einmal ja“ von Alexander Pfluger erfreuen. Den Abschluss bildete traditionell das „Harburg-Lied“, bei dem alle Besucher zum Mitsingen aufgerufen waren.

 

Als Ansager und Ansagerinnen führten wieder in bewährter und charmanter Weise einige Jungmusiker durch den Abend. In diesem Jahr waren es Marina Beck, Marie-Sofie Wenninger, Andreas Hertle und Fabian Boll.

 

 

Ehrungen vom ASM

 

Als offizieller Vertreter des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes nutzte Theo Keller als Bezirksvorsitzender des Bezirks 16 assistiert vom 1. Bürgermeister der Stadt Harburg Wolfgang Kilian und dem 1. Vorsitzenden der Stadtkapelle Martin Jörg den schönen Rahmen des Konzertes, um die anstehenden Ehrungen und Auszeichnungen vorzunehmen.

Für 10 Jahre aktives Musizieren wurden Stefan Brechenmacher, Patrick Bucher, Johannes Linder, Kathrin Linder und Verena Reitsam ausgezeichnet.

Für 25 Jahre aktives Musizieren wurden Annette Sattler und Wolfgang Stolz geehrt.

Die D1-Prüfung haben Meike Jörg, Emma Schmidbaur, Julia Schneid und Fabian Boll erfolgreich abgelegt und dafür Urkunden und Anstecknadeln erhalten.

 

v. l. n. r.: Dirigent Franz Fischer, Annette Sattler, Emma Schmidbaur, Wolfgang Stolz, Julia Schneid, Kathrin Linder, Meike Jörg, Stefan Brechenmacher, Verena Reitsam, Bgm. Wolfgang Kilian, Fabian Boll, Johannes Linder, ASM Bezirksvorsitzender Theo Keller, Patrick Bucher, Vorsitzender Martin Jörg

 

 

Ein verdienter Musiker setzt sich zur Ruhe

 

Für Georg Pfister, der bereits über 60 Jahre alt war, als er bei der Stadtkapelle Harburg begann und Unterricht am Flügelhorn nahm, war das Konzert der musikalische Abschied als aktiver Musiker. Er feiert nun bald seinen 85. Geburtstag und will mit der Musik etwas kürzer treten. Natürlich ließen es sich die Verantwortlichen nicht nehmen, ihren „Schorsch“ offiziell zu verabschieden. Nach einer kurzen Dankesrede des Vorsitzenden Martin Jörg erhielt Georg Pfister ein mit dem Gruppenbild und den Unterschriften aller Musiker bedrucktes Ruhekissen als Abschiedsgeschenk.

 

v. l. n. r. Dirigent Franz Fischer, Georg Pfister, Vorsitzender Martin Jörg vor den aktiven Musikern auf der Bühne

Probenwochenende erfolgreich gemeistert

Unter dem Motto „ Ein ganzes Wochenende für das Jahresabschlusskonzert“ trafen sich über 60 Musikantinnen und Musikanten der Stadtkapelle Harburg e.V., um für das alljährliche Konzert zu proben. Von Samstag (02.11.2013) bis Sonntag (03.11.2013) wurde in insgesamt 11 Stunden das neue Konzertrepertoire geprobt. Dirigent Franz Fischer wählte für das anstehende Jahresabschlusskonzert anspruchsvolle Musikstücke für jede Altersklasse aus. Was geprobt und dieses Jahr im Konzert am 21.12.2013 in der Wörnitzhalle in Harburg gespielt wird, bleibt wie immer geheim. Für das leibliche Wohl unserer Musikantinnen und Musikanten während des Probemarathons sorgte Petra Heger zusammen mit ihren fleißigen Helferinnen der Stadtkapelle. Nun heißt es für Dirigent Franz Fischer und die Stadtkapelle Harburg jeden Montag und bei zusätzlichen Sonntags- sowie in etlichen Registerproben die Konzertstücke einzustudieren, um unsere treuen Fans und Konzertbesucher am 21.12.2013 wieder in gewohnter Weise zu begeistern.

 

Gelungener Ausflug der Stadtkapelle Harburg

Die Musiker der Stadtkapelle Harburg verbrachten gemeinsam ein schönes Spätsommerwochenende in Österreich. Los ging es in Imst, wo sich alle mutig in die Fluten stürzten und mit Schlauchbooten die tosenden Wellen der Imster Schlucht bezwangen. Hier blieb kein Auge und schon gar kein Haar trocken. Nach dem Rafting konnten sich die Musiker beim Beach-Volleyball wieder aufwärmen, bevor es zum Hotel ging. Für die Abendgestaltung hatte sich jedes Register eine Einlage überlegt und so vergingen die Stunden wie im Flug.

 

Der nächste Tag war nach einer kurzen Nacht nicht weniger aufregend. Nach einer zweistündigen Wanderung durch die Rosengartenschlucht wurde in einer urigen Berghütte eingekehrt und sich für die rasende Abfahrt gestärkt. Der Alpincoaster, die längste Achterbahn der Alpen, begeisterte nicht nur die jungen Mitreisenden, auch die Erwachsenen kamen voll auf Ihre Kosten. Manche konnten gar nicht genug von diesem Adrenalinkick bekommen.

 

Nach einer lustigen Busfahrt und einem gemeinsamen Abendessen waren sich alle einig – rundherum ein gelungener Ausflug.

 

Tanzkurs für unsere Jungmusiker

Am 31.5.2013 und 7.6.2013 hat unsere Jugendleiterin Diana Feldmeier-Fischer für unsere Jungmusiker einen Tanzkurs organisiert, der jeweils in unserem Probenraum in Harburg stattfand. Hintergrund war vorrangig natürlich das Erlernen von Tänzen wie Disko Fox und Walzer, aber auch das Kennenlernen der Jungmusiker untereinander sowie die Förderung der Integration in unsere Stadtkapelle. Diana hat dazu jeweils ein warmes Abendessen organisiert, sodass wir nach einigen anstrengenden Tanzrunden gestärkt nochmal weiterüben konnten. Hierfür bedanken wir uns bei ihr und bei der Stadtkapelle für die Übernahme der Kosten ganz herzlich. Ausgeklungen sind beide Abende mit einigen lustigen Gemeinschaftsspielen, die nicht nur unseren Jungmusikern viel Freude bereiteten. Alle Teilnehmer waren sich einig: Das muss wiederholt werden!

Mai 2013: Ein halbes Jahrhundert „Brigitte“

Anfang Mai 2013 wurde unsere Brigitte Beck ein halbes Jahrhundert. Wie auf dem Bild erkennbar, sieht man ihr es bei Weitem nicht an.

 

50 Jahre Brigitte Beck war Grund zu feiern und so gratulierte die Vorstandschaft der Stadtkapelle Harburg mit einem mitternächtlichen musikalischen Geburtstagsständchen. Bei Sekt und Häppchen gratulierten wir unserem Vorstandschaftsmitglied und wünschten ihr zusammen mit einem Dutzend überraschend auftauchender Maikäfer viel Gesundheit und alles Gute für die nächsten 50 Jahre.

 

Am nachfolgenden Tag folgte die große Party im Schützenheim Heroldingen. Die begeisterte Tänzerin erklärte den ganzen Abend zur Damenwahl und schwang ihr Tanzbein zusammen mit unserem Fritz und den anwesenden Gästen. Auch hierbei machte sie noch eine hervorragende Figur.

 

Brigitte Beck unterstützt uns seit über 10 Jahren in der Vorstandschaft der Stadtkapelle Harburg. Immer wenn wir Hilfe benötigen, sei es beim Konzert, bei der Serenade oder anderen Auftritten, können wir auf Brigitte zählen.

 

Liebe Brigitte, auf diesem Weg, wünschen wir Dir nochmals alles Gute, viel Gesundheit und herzlichen Dank für Deine Arbeit in der Stadtkapelle Harburg. Wir hoffen, Du bleibst uns noch lange erhalten.

 

24.04.2013: Generalversammlung der Stadtkapelle Harburg e.V.

Im Rahmen der Generalversammlung der Stadtkapelle Harburg wurde Friedrich Beck für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

 

Die Stadtkapelle umfasst momentan 66 aktive Musiker, wobei der Anteil der Jungmusiker bis 25 Jahre über 50% der Kapelle beträgt. Dies zeigt, dass bei der Stadtkapelle ein hoher Wert auf die Ausbildung junger Musiker gelegt wird.

 

Die neue Vorstandschaft ist nun ein Jahr im Amt und arbeitet laut dem 1. Vorstand Martin Jörg sehr gut zusammen. Er nutzte aber auch die Gelegenheit, sich nochmals bei den ausgeschiedenen Vorstandschaftsmitgliedern für ihre Arbeit zu bedanken, besonders bei Martin Baalß, der bis zum letzten Jahr das Amt des 2. Vorsitzenden innehatte und dies auch vorbildlich ausübte.

v. l. n. r.: Bgm. W. Kilian, F. Beck (10 Jahre), 1. Vorstand M. Jörg, Dirigent F. Fischer

Abschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg im Jahr 2012

Jahresabschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg e.V.
am 22.12.2012 in der Wörnitzhalle

 

Mit „Musica Gloriosa“, einer festlichen Eröffnungsmusik mit schönen lyrischen Passagen und fanfarenartigen Einwürfen, hieß die Stadtkapelle Harburg die Zuhörer ihres Jahresabschlusskonzertes in der mit über 500 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllten Wörnitzhalle willkommen.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand Martin Jörg begeisterte die Kapelle unter musikalischer Leitung ihres Dirigenten Franz Fischer die Zuhörer mit der „Brinpolka“ von Karel Hulak, welche zu der Egerländer Musik gehört.

In dem darauffolgenden Stück „Forever Friends“ von Henk Hogestein geht es um Freundschaft, insbesondere zwischen Menschen mit gegensätzlichen Charakteren.  Auch beim Musizieren sind Rücksicht und Zusammenhalt unabdingbar und stellen die Grundlage für ein harmonisches Zusammenspiel dar. Dieses wurde von den knapp 60 Musikern eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Anschließend zauberte die Stadtkapelle mit dem Titel „Im sonnigen Süden“ von Franz Bummerl ein sommerliches Flair in die Halle. Dieses Potpourri beinhaltet Lieder wie das „Chianti-Lied“, „das Blonde Käthchen“ und „Spanischer Zigeunertanz“, was bei den Zuhörern Fernweh weckte und gute Laune verbreitete.

Ruhiger ging es mit dem lyrischen Walzer „Malý dárek“ von Mark Sven Heidt“ weiter, der zum Träumen einlud. 

„Vielleicht wird er ja auch Ihr Lieblingstrommler“, so wurde das nächste Stück „Der Lieblingstrommler“ von Franz Bummerl angekündigt, bei dem Florian Jung sein ganzes Können an der kleinen Trommel unter Beweis stellte. Sicherlich hat er nun einige Bewunderer mehr.

Mittlerweile ist das Lied „Hallelujah“ jedem ein Begriff, doch nur wenige wissen, dass es 2007 von der britischen Zeitschrift Q zum besten Lied aller Zeiten ernannte wurde. Es stammt aus der Feder des Kanadiers Leonhard Cohen, der ursprünglich den Berufsweg des Schriftstellers einschlug, dann aber zum Glück seine Leidenschaft fürs Komponieren entdeckte. Ansonsten wäre den Konzertbesuchern dieser Hörgenuss entgangen.

Nach einer Stärkung läutete die Kapelle mit dem Marsch „Die Bosniaken kommen“ von Eduard Wagnes, einem österreichischen Kapellmeister der Armee, den zweiten Teil des Konzertes ein.

Auf besonderen Wunsch einiger Musiker wurde heuer auch eine Filmmusik ins Programm aufgenommen. Mit „The Lion King“, arrangiert von John Higgins aus dem gleichnamigen Musical konnten die Zuhörer auf musikalische Weise das Leben des kleinen Löwenjungen Simba miterleben, der nach dem Tod seines Vaters und erbitterten Kämpfen am Ende zum König der Löwen ernannt wurde. Titel wie „Circle of Life“, “Hakuna Matata“ und „Can you feel the love tonight“ haben den Saal in die afrikanische Savanne verwandelt.

Mit der Polka „Zwei lustige Vagabunden“ von Franz Watz nahmen die beiden grandiosen Tenorhorn-Solisten Martin Baalß und Ulrich Gründel die Besucher mit auf die Reise und spielten Ihnen beschwingt und heiter auf.

Auch ein Swingtitel durfte an diesem Konzertabend natürlich nicht fehlen. Mit „Saxophone-Friends“ von Georg Stich legten die elf Saxophonspielerinnen und –spieler eine heiße Sohle aufs Parkett.

Bei anschließenden Stück „Purple Drums“ von Norbert Rabanser konnten alle sechs Schlagzeuger mit dem selbst kreierten Soloteil ihr ganzes Können abrufen und den Zuhörern einheizen. Dies gelang besonders, als Alexandra Grün am Schlagzeug richtig loslegte und die Felle und Becken glühen ließ.

Mit dem letzten Stück „Bohemien Lovers“ von Franz Xaver Holzhauser, zu Deutsch „Böhmische Liebhaber“ bewiesen die Solisten Peter Schmidbaur und Martin Baalß eindrucksvoll das harmonische Zusammenspiel von Trompete und Tenorhorn und stimmten so auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage ein.

Nach lang anhaltendem Applaus hatten die Musiker als Zugabe noch zwei weitere Titel im Gepäck. Mit „Erinnerung an Zirkus Renz“ von Gustav Peter gab die Solistin Karin Brechenmacher am Xylophon eine sehr beeindruckende Vorstellung ab und lies die Schlegel so schnell fliegen, dass sicherlich mancher Besucher Probleme hatte, beim Zuschauen zu folgen, was mit Standing Ovations belohnt wurde.

Bei dem „Egerländer Marsch“ von Wendelin Kopetzky ging es dann schon wieder etwas ruhiger zu. Den Abschluss bildete traditionell das „Harburg-Lied“, bei dem alle Besucher zum Mitsingen aufgerufen waren.

Als Ansager und Ansagerinnen führten wieder in bewährter und charmanter Weise die neu zur Kapelle gekommenen Jungmusiker durch den Abend. In diesem Jahr waren dies Denise Bucher, Veronika Seiler, Marlene Fackler und Jonas Schmidbaur.

 

Ehrungen vom ASM

Als offizieller Vertreter des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes nutzte Winfried Lang als stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bezirks 16 assistiert vom 1. Bürgermeister der Stadt Harburg Wolfgang Kilian und dem 1. Vorsitzenden der Stadtkapelle Martin Jörg den schönen Rahmen des Konzerts, um die anstehenden Ehrungen und Auszeichnungen vorzunehmen.

Für 10 Jahre aktives Musizieren wurde Philipp Jörg ausgezeichnet.

Für 15 Jahre aktives Musizieren wurden Carolin Dollinger, Verena Eberhardt, Bianca Fischer, Corinna Heckel, Juliane Rief und Markus Jung geehrt.

Die D2-Prüfung hat Marie-Sophie Wenninger erfolgreich abgelegt und dafür die Urkunde und Anstecknadel erhalten.

 

15.7.2012: Große Marktplatzserenade in Harburg

3 Musikkapellen auf dem Harburger Marktplatz vereint

 

Gemeinsam mit den befreundeten Musikkapellen aus Deiningen und Fünfstetten hat die Stadtkapelle Harburg ein Benefizkonzert zugunsten des Diakonievereins Harburg und Umgebung e. V. veranstaltet.

 

Musikalisch wurden die Gäste mit dem imposanten Konzertmarsch „die Sonne geht auf“ begrüßt, der von den 3 Musikkapellen als vereinigtes Orchester vorgetragen und von Franz Fischer, dem Dirigenten der Stadtkapelle Harburg dirigiert wurde.

 

Bei lauem Sommerwetter konnte Martin Jörg, der Vorsitzende der Harburger Stadtkapelle, der als Moderator durch den Abend führte, über 500 Besucher zu der Serenade begrüßen.

Harburgs Stadtoberhaupt Wolfgang Kilian bedankte sich in seinem kurzen Grußwort bei allen  Verantwortlichen und Mitwirkenden.

 

Mit „Tales of a Distant Star“ von dem noch sehr jungen, japanischen Komponisten Naoya  Wada, der sich das Komponieren und Arrangieren im Selbststudium angeeignet hat, bestritten die Harburger Musiker dann den Anfang bei den einzeln vorgetragenen Stücken.

 

„Marcia Augustana“, das erste Stück des Musikvereins Fünfstetten unter musikalischer Leitung von Roland Weiß gilt als Hommage des Komponisten Kurt Gäble an seinen Studienort Augsburg.

 

Als nächstes Stück der Einzelvorträge stand für den Dirigenten Werner Greiner und seine Musikkapelle Deiningen „Halleluja“ vom kanadischen Sänger und Songwriter Leonard Cohen auf dem Programm.

 

Dass Blasmusik abwechslungsreich und vielseitig ist, wurde immer wieder unter Beweis gestellt. Somit durfte auch bei dieser Serenade ein Walzer nicht fehlen. Mit dem Konzertwalzer „Maly Darek“ arrangiert von Marc Sven Heidt schloss der Musikverein Fünfstetten die Lücke.

 

Mit der Polka „Ein halbes Jahrhundert“ von Very Rickenbacher, arrangiert von Franz Watz schoben die Musiker aus Deiningen dann auch gleich eine Polka nach, um die Standards der Blasmusik zu vervollständigen.

 

Konzertant ging es mit dem Stück „Grandfathers Clock“ für die Stadtkapelle Harburg weiter. Peter Schad hat dieses Stück für seine oberschwäbischen Dorfmusikanten arrangiert. Den Hauptteil bildet ein instrumentaler Dialog zwischen Piccolo Flöte und Tenorhorn. Als bravouröse Solisten agierten Pamela Schmidbaur und Martin Baalß.

 

Mit „Queen in Concert“ spielten die Deininger das erste Stück der Runde der modernen Blasmusik. „The Show must go on“, A Kind of Magic“, „Too much Love will kill you“, Crazy little Thing called Love“ und  „We will rock you“ wurden von Werner Greiners Musikern schwungvoll und mit dem notwendigen Ausdruck vorgetragen.

 

Franz Fischer und die Stadtkapelle Harburg legten mit „Beach Boys Golden Hits“ in dieser Kategorie nach und heizten dem Publikum mit vielen bekannten Hits der Kalifornischen Pop Band weiter ein.

 

Das letzte Stück der modernen Arrangements und zugleich den Abschluss der Einzelvorträge bildete Elton Johns „The Lion King“ gespielt vom Musikverein Fünfstetten. Roland Weiß und seine Musiker verstanden es, in gekonnter Weise die Titelmusik zum gleichnamigen Walt Disney Film so zu spielen, dass die Zuschauer die herrlichen Bilder des oskarprämierten Films vor Augen bekamen.

 

Spendenaufruf  für Diakonieverein Harburg und Umgebung e. V.

 

Bevor die drei Kapellen nochmals zum gemeinsamen Musizieren ansetzten, versäumte es Martin Jörg als Moderator nicht, allen Mitwirkenden herzlich zu danken und die Besucher  nochmals an den guten Zweck der Veranstaltung zu erinnern. Bei den folgenden Gemeinschaftsstücken „Wir Musikanten“, Deutschmeister Regimentsmarsch“ und „Hymne an die Freundschaft“, hatten die Besucher dann Gelegenheit ihre Spenden in die Körbchen, die durch die Reihen geschickt wurden, zu legen.

 

Dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war, bewies nicht zuletzt die Einforderung von zwei Zugaben durch die Besucher. Gerne kamen die Musikanten dem Wunsch nach und ließen die Serenade mit dem „Bozner Bergsteiger Marsch“ und dem „Böhmischen Traum“ ausklingen.

 

Als voller Erfolg kann auch die Spendensumme von insgesamt 1980 Euro gewertet werden, die unmittelbar nach der Serenade an die Vorsitzende des Diakonievereins, Gertrud Beck und den Heimleiter Michael Kupke im Beisein aller Mitwirkenden übergeben werden konnte.

 

Die Dirigenten W. Greiner, F. Fischer, R. Weiß (v. l. n. r.) vor ihren Musikern
Spendenübergabe gleich im Anschluss an die Serenade: Im Vordergrund v. l. n. r.: B. Liebhäuser (1. Vorsitzender MK Deiningen), W. Greiner (Dirigent MK Deiningen), M. Jörg (1. Vorsitzender SK Harburg), G. Beck (Vorsitzende Diakonieverein Harburg), M. Kupke (Heimleiter Diakonie Harburg), F. Fischer (Dirigent SK Harburg), W. Siebert (1. Vorsitzender MV Fünfstetten und Bgm. Fünfstetten), R. Weiß (Dirigent MV Fünfstetten)
Franz Fischer (Stadtkapelle Harburg) dirigiert die vereinten Kapellen vor der imposanten Kulisse von über 500 Besuchern

Gelungenes Jahresabschlusskonzert 2011 der Stadtkapelle Harburg e.V.

Mit dem ''Marsch der Medici'' von Johann Wichers läutete das 58 Musiker umfassende Ensenmble der Stadtkapelle, unter der Leitung von Franz Fischer, das diesjährige Abschlusskonzert ein.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Martin Jörg stimmte der ''Posaunenexpress'' von Walter Tuschla die Zuhörer auf einen wunderschönen Konzertabend in der Harburger Wörnitzhalle ein. Es folgten die ''Egerländer Perle'', eine klassische Polka aus der Blasmusik und die ''Spaßvogel Variationen'' aus der gleichnamigen Mini-Oper von Alfred Bösendorfer. Frei nach dem Motto ''Rock meets Blasmusik'' zeigte die Stadtkapelle durch den bekannten Song ''Nothing else matters'' von Metallica, wie perfekt verschiedene Musikrichtungen miteinander kombiniert werden können. Mit dem nächsten Stück ''Hochalma Diandl'' wurden die Zuschauer in die Berge entführt. Den Höhepunkt des ersten Konzertteils bildete ''Eine kleine Tischmusik'' von Manfred Menke, bei welcher die Percussion eindrucksvoll ihr Können beweisen konnte und mit dieser das Publikum in die Pause entließ.

Den zweiten Teil eröffnete die Stadtkapelle mit dem Marsch ''Europasterne'' vom bekannten Komponisten Franz Watz. Im Anschluss daran führten Martin Jörg, Wilfried Lang, der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Allgäu schwäbischen Musikbundes, und Bürgermeister Wolfgang Kilian die Ehrungen für bestandene Prüfungen und langjährige Mitgliedschaften durch. Besonders erfreulich war hierbei die jeweils 25-jährige Mitgliedschaft vier Musizierender.

Mit Harm Evers' Werk ''Happy Mallets'' bewies Karin Brechenmacher auch dieses Jahr wieder ihr Können und ließ die Schlägel schwingen. Durch ''Klassik mit James Last'' wurden bekannte Titel wie ''Eine kleine Nachtmusik'' von Mozart oder der ''Triumphmarsch'' aus Aida zum Besten gegeben. Mit ''Ich und mein Schlagzeug'' legte Holger Fischer als Solist, der längere Zeit bei der Knabenkapelle in Nördlingen tätig war und jetzt wieder in Harburg begrüßt werden durfte, eine Performance hin, die so manchen Zuschauer nicht still auf seinem Platz hielt. Weiter ging es mit der bekannten Polka ''Ein halbes Jahrhundert'' von Very Rickenbacher, Leiter der Rigispatzen, eine der besten Musikkapellen der Schweiz. Durch die ''Beach Boys Golden Hits'' wurden viele in vergangene Zeiten versetzt; ein besonderes Schmankerl bot die erste Reihe der Stadtkapelle, welche Hawaiketten und Sonnenbrillen anlegte. Das abschließende Stück des Konzertes war ''Young Life''; hier wurde ein gelungenes Konzert gefühlvoll zum Abschluss gebracht.


Nach lang anhaltendem Applaus durften die Gäste ein letztes Mal den Zugaben ''Daheim in Böhmen'', ''Castaldo Nova'' und dem mittlerweile traditionellen ''Harburg-Lied'' lauschen.

 

Ehrungen

In diesem Jahr wurden Pamela Schmidbaur, Birgit Stöhr, Christian Stolz und Ralf Angermeyer für ihre 25-jährige Mitgliedschaft von Martin Jörg, dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Wilfried Lang und Bürgermeister Wolfgang Kilian mit Nadel und Urkunde geehrt. Auch Anna Steigert, Marlene Fackler, Jonas Schmidbaur und Denise Bucher durften sich über ihre Auszeichnung für die bestandene D1 Prüfung freuen. In der Stufe D2 hat sich Elke Thürheimer bewiesen. Alle haben ihre Prüfung mit Erfolg abgelegt.

Stadtkapelle Harburg unterwegs

Bei typischem Stadtkapellenausflugswetter (Regen ohne Ende) starteten wir am Wochenende zu unserem diesjährigen Ausflug in den Bayrischen Wald. Unser Ziel war am ersten Tag der Klettergarten in Waldkirchen. Nachdem die anderen Gruppen wegen des „schönen“ Wetters abgesagt hatten, gehörte uns der Klettergarten allein. Nach einer kurzen Einweisung kämpften sich unsere Musiker der verschiedensten Altersgruppen (zwischen 10 und 65 Jahren) mit viel Freude durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade. Zwischendurch konnte man sich unter den Heizpilzen auf der Terrasse wieder aufwärmen. Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft in Finsterau. Dort verbrachten wir einen geselligen Abend, an dem unser Neuling Uli gleich richtig eingeführt wurde. Nach einer kurzen Nacht hatten unsere Jüngsten bereits Gelegenheit zur ersten Schneeballschlacht in diesem Winter. Nach dem Frühstück wurden wir in Neu-Schönau, dem Nationalpark-Zentrum bereits zu einer 3-stündigen Führung erwartet. In zwei Gruppen wanderten wir durch den Nationalpark und sahen unter anderem Luchse, Wölfe und Bären. Nach einer kurzen Mittagsrast gingen wir bei Sonnenschein über den Baumwipfelpfad, der sich in einer Höhe zwischen 8 und 25 Metern durch Buchen, Tannen und Fichten schlängelt. Faszinierend war es für einige von uns, einen 30 Meter hohen Baum durch leichtes Anstupsen zum Schwingen zu bringen. Höhepunkt auf dem Baumwipfelpfad war der Baumturm, in dem man spiralförmig nach oben laufen konnte. Auf 44 Metern Höhe ist die Aussicht über den Bayrischen Wald bis an die Alpen möglich. Zum Abschluss unseres Ausfluges kehrten wir noch in Mündling beim „Brui“ ein. Vielen Dank an unsere beiden Busfahrer Martin und Christian, die uns wie immer gut und sicher an unser Ziel brachten.

 

Abschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg im Jubiläumsjahr

Zum Abschluss ihres großartigen Jubiläumsjahres veranstaltete die Harburger Stadtkapelle ihr traditionelles Jahresabschlusskonzert. Vor begeistertem Publikum spielten die Musiker in der Mehrzweckhalle unter der Leitung ihres Dirigenten Franz Fischer konzertante und traditionelle Stücke der Blasmusik. Im großen Harburger Orchester konnten acht neue Musikanten begrüßt werden, außerdem gab es Auszeichnungen für bestandene Bläserprüfungen und die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Walter Lang.  

 

Wie jedes Jahr am Vorabend des vierten Advents begrüßte Martin Jörg, der Vorstand der Harburger Stadtkapelle, ein großes Publikum an Freunden der Blasmusik. Das Konzert bildete den Abschluss des 25-jährigen Jubiläums der Harburger Stadtkapelle, das sie zusammen mit dem Bezirksmusikfest gefeiert hat. Die Aufnahme von acht neuen Musikantinnen und Musikanten ins Stammorchester (darunter auch der 2. Bürgermeister  Georg Schrödle) unterstreicht die große Bedeutung der Nachwuchsarbeit der Stadtkapelle. Dabei kam einmal mehr eine Besonderheit der Stadtkapelle zum Vorschein: Die Mitglieder setzen sich nämlich aus nahezu allen Ortsteilen Harburgs zusammen, was in dieser Form keinem anderen Harburger Verein gelingt.  

 

Musikalisch wurden die Gäste mit dem Italo-Rock-Klassiker Cervo a Primavera von dem berühmten Komponisten und Sänger Riccardo Cocciante begrüßt. Das Arrangement von Thijs Oud verbreitete italienischen Flair und war der Auftakt für ein sehr abwechslungsreiches Konzert, das viele Eindrücke der konzertanten und traditionellen Blasmusik gab. Etwas weiter östlich in Europa spielt das zweite Stück des Abends Slovenia. In dieser sinfonischen Ouvertüre hat Alfred Bösendorfer den Aufbruch Sloveniens in eine glückliche Zukunft in einem freien Europa verarbeitet. Dementsprechend erklangen neben tiefen Hornklängen des Echos der Karpaten auch schallende Trompetenklänge, die Hoffnung auf ein glückliches Jahrtausend des jungen europäischen Staates zum Ausdruck bringen. Im Mittelpunkt des Stücks Zwei Zappelfinger von Alexander Pfluger standen die Klarinettistinnen Carolin Dollinger und Juliane Rief. In der sehr kurzweiligen Polka spielten die beiden ein abwechslungsreiches Solo, bei dem zwischendurch die Finger ganz schön „zappeln“ mussten. Ruhiger wurde es wieder mit Elton John in Concert. Jedem Zuhörer bekannt sind die charakteristischen Klavierklänge des exzentrischen Popmusikstars. Die Stadtkapelle spielte ein von Don Campbell arrangiertes Medley für Blasmusik mit dem 70er Jahre Discohit Don’t go breaking my heart und den Pop-Balladen Nikita und Blue Eyes. Dabei traf der Flügelhornist Markus Jung bei seinem Solo in Blue Eyes hervorragend die weichen Klänge des Elton John. Ebenfalls ein Flügelhornsolo prägte das darauf folgende, in zahlreichen Filmen verarbeitete Instrumentalstück Air von Johann Sebastian Bach. Peter Schmidbauer spielte die wunderbar klingende Oberstimmenmelodie, die, begleitet im Hintergrund vom gleichmäßig voranschreitenden Bass, immer wieder ein besonderes Klangerlebnis beim Zuhörer auslöst. Abgeschlossen wurde der erste Konzertteil mit der mährischen Blasmusikpolka Sivicka von Antonin Zvacek.  

 

Nach der Eröffnung des zweiten Konzertteils mit dem Militärmarsch Frei Weg von Carl Latann, konnte Vorstand Martin Jörg zusammen mit dem Vorsitzenden des Bezirks 16 des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds, Theo Keller und Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian Ehrungen und Auszeichnungen vornehmen. In einer kurzen Ansprache bedankte sich Theo Keller für die Durchführung des Bezirksmusikfestes und besonders für die hervorragende Jugendarbeit. Er erläuterte auch den Ablauf der verschiedenen Musikprüfungen des Verbands und vergab dann an Angela Kölz, Elke Thürheimer und Andreas Hertle die Auszeichnung in Bronze und an Sarah Wenninger die Auszeichnung in Silber.

 

Erstmals in der noch jungen Geschichte der Harburger Stadtkapelle wurden mit Stefan Kilian und Walter Lang  zwei langjährige Musikanten verabschiedet. Vorstand Martin Jörg bedankte sich bei beiden für ihr nunmehr fast 15-jähriges aktives Engagement in der Stadtkappelle Harburg. Darüber hinaus wurde Walter Lang für seine große Verbundenheit und seinen großartigen Einsatz, im Besonderen in seiner Funktion als immer zuverlässiger Notenwart die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Walter Lang ist somit, neben Georg Pfister, das zweite Ehrenmitglied der Stadtkapelle Harburg.

 

Im Rückblick auf das Festjahr nutzte der Festausschussvorsitzende des Bezirksmusikfestes, Fritz Beck, die Gunst der Stunde, um sich bei den Musikanten und allen Helfern, die im Publikum zahlreich anwesend waren, in besonders eindrücklicher Weise zu bedanken. Dass alle nach Kräften mitgeholfen haben, hat zu einem reibungslosen Festablauf und zu einem großen Zusammenhalt innerhalb der Stadtkappelle geführt, welcher sicher noch lange Zeit wirken werde. Die Verbundenheit der Harburger Stadtkapelle mit ihrer Heimat zeigte die anschließende Übergabe der Kollekte des Festgottesdienstes anlässlich des Bezirksmusikfestes in Höhe von 500 € an die Vorsitzende der Harburger Diakonie, Gertrud Beck.  

 

Musikalisch folgte danach ein weiteres Stück von Alfred Bösendorfer, das wiederum osteuropäische Klänge hervorbrachte. In Mazury Rhapsody widmete er sich dem Wesen und der Natur Polens. Die unterschiedlichen Stimmungen werden dabei von verschiedenen polnischen Nationaltänzen ausgedrückt. Ein Highlight des Abends waren die solistisch dargebotenen Variationen von Pamela Schmidbauer (Piccolo) und Martin Baalß (Tenorhorn) in Grandfathers Clock. Das englische Kinderlied wurde von Peter Schad für diese ungewöhnliche Solistenkombination umgeschrieben. Dass beide Instrumente wunderbar zusammen harmonieren, bewiesen die beiden Solisten, deren Vortrag mit viel Applaus belohnt wurde. Danach schlug die Stunde der neun Saxophonistinnen und des Saxophonisten. Mit ihren schnellen Läufen im Swing-Rhythmus kam in Sax Swingers Big-Band Stimmung auf. Im anschließenden Stück Alpenpanorama wusste man gleich, in welcher Region des Landes man sich befindet. Abwechselnd und zusammen verkörperten die Flügel- und Tenorhörner, dargestellt in ruhigen, weichen Soli, die Klänge der Alpen. Zum Abschluss des Programms wurde The Rose in einem Arrangement von Conny Rall gespielt. Die ruhigen Klänge mit schönen, getragenen Trompetensoli hätten dann die Zuhörer in die vorweihnachtliche Zeit entlassen. Da aber begeistert applaudiert wurde, blieben natürlich Zugaben nicht aus. Der endgültige Abschluss des Konzertabends war schließlich das Harburger Lied, das die Harburger Musikantin Petra Mordstein zur Melodie von Tiroler Adler für das Bezirksmusikfest geschrieben hatte.

Unser neues Ehrenmitglied Walter Lang bei der Verleihung der Ehrenurkunde
Überreichung der Urkunden und Abzeichen für die bestandenen ASM-Prüfungen an Sarah Wenninger (D2), Andreas Hertle (D1), Angela Kötz (D1) und Elke Thürheimer (D1)
Übergabe der Kollekte vom Festgottesdiens an Frau Gertrud Beck von der Diakonie Harburg im Beisein der beiden Pfarrer

Farbenfrohes Jubiläum der Stadtkapelle Harburg

Nachdem der Rockabend am Freitag bereits überaus viele Jugendliche und „jung Gebliebene“ begeisterte, wurde am Samstagabend bei strahlendem Sonnenschein das 22.Bezirksmusikfest des Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) mit dem 25-jährgen Gründungsfest der Stadtkapelle Harburg eröffnet. Bereits 16 Musikkapellen hatten sich zu den Standkonzerten in der Burgstadt und den vielen Stadtteilen eingefunden. Der Höhepunkt war dann der äußerst imposante Sternmarsch der bunten Musikkapellen, die dann mit den Ortsvereinen zum „Kleinen Gemein-schaftschor“ im Schulhof eintrafen. Nahezu 500 Musiker musizierten miteinander. Dirigiert wurde das große Ensemble vom  Dirigent der Jubelkapelle Franz Fischer, vom Dirigent der Patenkapelle, der Musikkapelle Deiningen, Werner Greiner  und vom Bezirksdirigent Reinhard Reichherzer. Bezirksvorsitzender Theo Keller begrüßte die Ehrengäste, Bezirksrat Alois Stadler, Schirmherrn und Bürgermeister der Stadt Harburg Wolfgang Kilian, Nachbarbürgermeister Hermann Rupprecht aus Huisheim-Gosheim und den Geschäftsführer von Ankerbräu Florian Koch. Sein herzlicher Gruß galt vor allem den vielen Musikern und Gästen  und  auch dem Veranstalter, der Stadtkapelle Harburg, der er bei dieser Gelegenheit die entspre-chenden  Glückwünsche zum Jubiläum aus-sprach.  Nach diesem großartigen, musikali-schen und optischen Erlebnis ging es mit frohem Spiel zum Festzelt.  In geübter Art nahm hier der Schirmherr Wolfgang Kilian den Bieranstich vor.  Die Patenkapelle Dei-ningen spielte mit gepflegter Blasmusik auf und heizte dann später mit rhythmischen Weisen die gute Festzeltstimmung auf. Mit frenetischer Anfeuerung wurden dann die acht teilnehmenden Mannschaften zur „Musikanten-Meisterschaft“ von dem Moderatoren-Duo Carolin Dollinger und Martin Jörg vorgestellt. Mit drei humorvollen Spieleinlagen hatten die jeweils drei Musiker  bzw. Musikerinnen durchaus schwierige Aufgaben unter der großen Anfeuerung ihrer Fans zu bestreiten. Beim Punktesystem der Jury hatte sich dann am Ende die Formation „Bieramiden“ vom Musikverein Mönchsdeggingen als Sieger etabliert. Den zweiten Preis erreichten die „Schofrupfbloser“ vom Musikverein Megesheim, während die Bronzemedaille das „Ederheimer Trio“ vom Musikverein Ederheim erhielt. Mit großer Freude ging dieser Abend bei Stimmungsmusik zu Ende. 

 

Blasmusik und bunte Trachten erfüllten am Festsonntag die Burgstadt. Der Festgottesdienst, der Gemeinschaftschor und der Festzug durch die geschmückten Straßen von Harburg waren die Höhepunkte des Sonntags. Bereits um 7 Uhr wurden die Harburger Bürger mit klingendem Spiel geweckt. Der feierliche Gottesdienst wurde in Konzelebration von der Pfarrerin Margit Walterham und von Pater Xaver eindrucks-voll im Festzelt gestaltet. Begeisternd war die zweigeteilte Predigt der Zelebranten, die auf die Stellung der Musik in der Bibel aber auch auf die heutige Zeit hingewiesen haben. Viele wirksame Eigenschaften der Musik, wie Trauer, Dank, Lob und Freude wurden im positiven Sinn angesprochen. Für die musikalische Gestaltung zeichneten sich der Liederkranz (Leitung Gisela Tatz), die Stadtkapelle Harburg und der begeisternde Singtreff unter der Leitung von Ingrid Herde verantwortlich. Bei der Totenehrung erinner-te Martin Jörg, 1. Vorstand der Stadtkapelle  in eindrucksvollen Worten an die Verstorbenen der Stadtkapelle. Die Kapelle intonierte das Lied vom „Guten Kameraden“ und die Böllerschützen schossen zum Salut. Ebenfalls während des Gotesdienstes überreichte die Jubelkapelle schöne Steinreliefs an ihren rührigen Schirmherrn Wolfgang Kilian und an die Patenkapelle aus Deiningen. Der Frühschoppen wurde mit flotten Klängen von der Jugendkapelle Deiningen engagiert ausgeführt. Der Schirmherr bedankte sich bei seiner Festansprache mit einem Geldkuvert bei der Jubelkapelle, während sich der Vorstand der Patenkapelle Bernd Liebhäuser mit einer schmucken Wanduhr und einem Faß Bier, gedacht für eine Nachfeier, bedankte. Schirmherr Kilian konnte auch bei dieser Gelegenheit die Gäste der Partnergemeinde aus Frankreich von Gouville-Sur-Mer begrüßen. Zum imposanten Gemeinschafts-chor am Sportplatz fanden sich dann knapp 1.000 Musiker ein, wobei Bezirks-vorsitzender Theo Keller die Ehrengäste, Landrat Stefan Rößle, den stellvertretenden Landrat Franz Oppel, Gabriele Fograscher MdB, und das noch aktive Ehrenmitglied der Stadtkapelle Harburg, Georg Pfister, mit 81 Jahren, begrüßte. Beim großen Event wurden die Titel „Laridah-Marsch,  der „Schwaben-gruß“, der „Bozner-Bergsteiger-Marsch“, der historische „Coburger-Marsch“, sowie die „Bayern- und Deutschlandhymne“ interes-sant für die vielen Gäste dargeboten. Die Dirigenten waren Franz Fischer von der Jubelkapelle, Werner Greiner von der Patenkapelle, Bezirksvorsitzender Theo Keller und Bezirksdirigent Reinhard Reichherzer. Landrat Stefan Rößle begrüßte die große Musikantenschar auf das Herz-lichste und gratulierte der Jubelkapelle im Auftrag vom Landkreis. Ein großes optisches Erlebnis war der Musikantengruß mit den erhobenen Instrumenten. Bei leichtem Nieselregen bewegte sich dann der farbenfrohe Festzug durch die geschmückten Straßen der Burgstadt. Am Ende vom an-spruchsvollen Umzug, hellte sich der Himmel auf, so dass sich bei angenehmen Bedingungen die Vereine zum großen Fah-neneinmarsch wieder im Festzelt einfanden. Danach musizierten die Nachbarkapellen vom Musikverein Kaisheim, Musikverein Wörnitzstein und vom Musikverein Huis-heim-Gosheim am Nachmittag mit gepflegter Blasmusik. Trotz des WM-Fußballspiels  fanden sich am Festabend zum Gastspiel der bekannten „Biermösl-Blosn“ nochmals viele Besucher ein. Die Besucher hatten große Freude und Spaß!

Den feierlichen Festabschluss stellte die große Serenade dar. Eine ausgewogene Auswahl an Musikstücken durch Franz Fischer und die sinnigen und besinnlichen Abschlußworte von Martin Jörg verliehen dem Festabschluss nochmals alle Würde und den entsprechenden Musikgenuss. 

 

Vorstand und Dirigent beim Sternmarsch
Bieranstich mit Festausschußvorsitzendem Fritz Beck, Bürgermeister und Schirmherr Wolfgang Kilian, Florian Koch von der Ankerbräu und Georges Lefebvre aus der Partnerstadt Gouville sur Mer
Übergabe der Erinnerungsgeschenke an Schirmherr Wolfgang Kilian und die Patenkapelle aus Deiningen mit ihrem Vorstand Bernd Liebhäuser
"Musikantengruß" am großen Gemeinschaftschor am Sonntag
Patenkapelle beim farbenfrohen Umzug
Einzug der Jubelkapelle ins Festzelt
kleiner Fan mit großem Hut

Ehrungen anläßlich 25 Jahre Stadtkapelle Harburg e.V.

25jährige aktive Mitglieder

Die Ehrungen im Rahmen des Festaktes wurden vom Bezirksvorsitzenden Theo Keller, vom ASM-Präsident Franz Pschierer und vom Vorstand der Stadtkapelle Harburg Martin Jörg ausgeführt. Voller Freude konnte zunächst Elisabeth Schröppel zur bestandenen „D3-Prüfung“ geehrt werden.

Für 25 Jahre Zugehörigkeit zur Blasmusik und als aktive Gründungsmitglieder der Stadtkapelle wurden Martin Baalß, Peter Schmidbaur, Rupert Litzel und Vorstand Martin Jörg ausgezeichnet.

die Geehrten: Martin Baalß, Peter Schmidbaur, Rupert Litzel, Vorstand Martin Jörg, links ASM-Präsident Franz Pschierer, rechts Bezirksvorsitzender Theo Keller (Musiker von links nach rechts); es fehlt: Erich Gruber

25jährige passive Mitglieder

In einem großen Defilee wurden dann etliche Gründungsmitglieder vom Jahr 1985 gebührend für die Taufe der Stadtkapelle Harburg geehrt.

Das große Ehrungsfoto mit den verdienten Gründungsmitgliedern der ersten Stunde. Oben in der Bildmitte Elisabeth Schröppel, die die „D3-Prüfung“ bestanden hat.

Festakt zum 22. Bezirksmusikfest

Festlich wurde das 22.Bezirksmusikfest vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM), Bezirk 16, von der Stadtkapelle Harburg, die heuer der Ausrichter des Festes  ist, eröffnet. Die Musiker der Stadtkapelle Harburg feiern das 25-jährige Bestehen der Stadtkapelle mit dem Bezirksmusikfest vom 11.Juni – 13.Juni. Die Eröffnung der Festtage fand in der festlich geschmückten Aula der Hauptschule Harburg statt. Bereits vorab wurden die Gäste mit erfrischender Blasmusik vom Patenverein der Musikkapelle Deiningen, unter der Leitung ihres Dirigenten Werner Greiner begrüßt. Mit dem anspruchsvollen Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ eröffnete die Stadtkapelle Harburg unter  der bewährten Leitung ihres Dirigenten Franz Fischer den Festakt. Theo Keller, Bezirkvorsitzender und stellvertretender ASM-Präsident konnte bei seiner Begrüßung viele Ehrengäste willkommen heißen. Er gratulierte der rührigen Stadtkapelle zum Jubiläum, sprach hohen Dank alle Musikern, vor allem aber den Verantwortlichen aus. Stellvertretend erwähnte er hier Vorstand Martin Jörg, Dirigent Franz Fischer, sowie das aktive Ehrenmitglied Georg Pfister, der mit seinen 81 Jahren immer noch am 2. Flügelhorn musiziert. Bei seiner Begrüßung gab Theo Keller seiner Freude Ausdruck, die Wörnitzstadt in den Festtagen im Juni in ein Meer von Klängen und bunten Musikertrachten zu verwandeln. Die Festansprache wurde vom Präsident vom ASM, Franz Pschierer, der zugleich als Staatssekretär im Bayerischen Ministerium für Finanzen vorsteht, in äußerst interessanter Art dargeboten. Franz Pschierer sprach die vielen positiven,  charakterbildenden Eigenschaften an, die gerade die vielen Jungmusiker in den Kapellen erfahren, an.  Es sind dies die Zuverlässigkeit, Kameradschaft, Disziplin, das „Wir-Gefühl“, die vielen interessanten Begegnungen und noch viele gute Elemente die unsere Bläserjugend so sympathisch erscheinen lässt. Viele Erlebnisse, Gespräche und Lernphasen sind für das spätere Berufsleben von großem Vorteil, so der Laudator. Bürgermeister Wolfgang Kilian, der zugleich auch der Schirmherr der Veranstaltung ist, stellte seine Stadt Harburg in geschichtlichen Abläufen sehr lebendig vor. Sein großer Dank galt natürlich der fleißigen Stadtkapelle, die er als Kulturträger von 1. Güte nannte und die in hervorragender Weise die vielen Veranstaltungen durch die Musik bereichert. Im Anschluss folgte die Ansprache vom 1. Vorsitzenden der Stadtkapelle, Martin Jörg, der imposant von den Meilensteinen der vergangenen 25 Jahre berichten konnte. Viele Höhen und Tiefen, sowie personelle Veränderungen konnte er ansprechen und gab seiner Freude Ausdruck, mit Dirigent Franz Fischer, der nun seit bereits 16 Jahren als Dirigent der Kapelle im Amt ist, einen absoluten Garant in der musikalischen Verantwortung zu wissen. Als letzter Festredner fungierte der stellvertretende Landrat Franz Oppel, der die Grüße vom Landkreis aussprach. In seiner fulminanten Rede sprach Oppel der Blasmusik größte Komplimente in punkto Bläservielfalt, Begeisterung der Bläserjugend und Bereicherung zum Kulturgut der Heimat aus. Er schloss mit seinem Lieblingszitat „Es ist und bleibt das höchste Glück, die Freude an der Blasmusik“. Mit einem harmonischen Medley zum Lied „Wahre Freundschaft“ von der Stadtkapelle Harburg, ging es weiter zu vielfältigen Ehrungen.

Wertungsspielen am 20.03.2010

Beim Wertungsspiel zum 22.Bezirks-musikfest vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM), Bezirk 16, das heuer durch die Stadtkapelle Harburg veranstaltet wird, gab es hervorragende Ergebnisse der dreizehn teilnehmenden Musikgruppen. In den unterschiedlichen Wertungsstufen wurde einmal die Wertung „mit gutem Erfolg“, siebenmal die Wertung „mit sehr gutem Erfolg“ und fünfmal das Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg“ erreicht. Bezirksdirigent Reinhard Reichherzer und Bezirksvorsitzender Theo Keller sprachen sich äußerst zufrieden über die erzielten Ergebnisse aus.

Die Stadtkapelle Harburg ist vom 11.-13. Juni der Ausrichter vom diesjährigen Bezirksmusikfest, gefeiert wird auch das 25-jährige Bestehen der Stadtkapelle Harburg. So wurde traditionell vor den anstehenden Festtagen zum Konzertwertungsspiel eingeladen. Der Bezirksvorsitzende Theo Keller, konnte dazu die drei Blasmusik-Experten, Gerhard Johannes aus Landsberg, Philipp Kufner aus Althegnenberg bei Mering und Rainer Schollenberg aus dem Allgäu von Sonthofen als Juroren willkommen heißen. In den Kategorien  Unter-, Mittel- und Oberstufe präsentierten die einzelnen Vororchester, Jugend- und Stammkapellen ihre Pflicht- und Selbstwahltitel. Die Musiker der Trachtenkapelle Oberndorf hatten sich für die neu eingeführte Wertung in der „Traditionellen Blasmusik“ entschieden.

Die Qualifikationen

Bereits in der Unterstufe gab es bei den Rieser Kapellen, für das Vorstufen-orchester vom Musikverein Maihingen und für die Jugendkapelle der Blaskapelle Lehmingen die höchste Wertung „mit ausgezeichnetem Erfolg“. Die Freude war bei den jungen Musikern riesengroß. In der Mittelstufe, in der die meisten Musikkapellen antraten waren folgende Auszeichnungen zu vermerken: Bereits am frühen Morgen um 07.30 Uhr musste die Stadtkapelle Harburg als gastgebende Kapelle antreten und erspielte sich unter ihrem Dirigenten Franz Fischer einen „Sehr guten Erfolg“. Mit „sehr gutem Erfolg“ haben sich in der Mittelstufe ebenfalls die Jugendkapelle vom Musikverein Maihingen, der Musikverein „Frohsinn“ Buchdorf, das Jugendblasorchester Neusäß, und die Blaskapelle Lehmingen qualifiziert. Der Musikverein Mönchsdeggingen erreichte die Platzierung „mit gutem Erfolg“. Hoch erfreut waren die Musiker vom Nachchbarbezirk 17, vom Musikverein „Donauklang Höchstädt, über ihre Auszeichnung in der Mittelstufe mit dem  Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg“. Bei der äußerst schwierigen Kategorie der Oberstufe traten drei Kapellen an. Der Musikverein Kaisheim und die benachbarte Jugendkapelle Gunzenhausen erreichten die Qualifikation „mit sehr gutem Erfolg“, wobei sich der Musikverein Mertingen eigentlich als Tagessieger in der Oberstufe herrausstellte mit seiner Wertung „mit ausgezeichnetem Erfolg“.  Ebenfalls riesig freuten sich die Musikanten der Trachtenkapelle Oberndorf über ihre  Auszeichnung „Mit ausgezeichnetem Erfolg“ bei der traditionellen Blasmusik in der Mittelstufe. 

Am Ende dankte Theo Keller unter viel Applaus den Mitwirkenden für ihr großes Engagement, vor allem aber dem Ausrichter, der Stadtkapelle Harburg für die umsichtige Organisation des Wertungsspiels und der Stadt Harburg für die Bereitstellung der  Dreifachturnhalle und der Schule.

 

weitere Bilder

Bierprobe in der Ankerbrauerei Nördlingen

Einen Termin der besonderen Art hatte die Harburger Stadtkapelle kürzlich in Nördlingen wahrzunehmen. Nicht das musikalische Können, sondern Gaumen und Geschmacksnerven waren diesmal gefordert. Die Ankerbrauerei Nördlingen, Bierlieferant des 22. Bezirksmusikfestes mit 25jährigem Jubiläum der Stadtkapelle Harburg,  hatte nämlich zu einer Betriebsbesichtigung mit Bierprobe und Brotzeit eingeladen Klar, dass sich die Harburger Musikanten eine solche Einladung nicht entgehen lassen wollten. So machte sich der Festausschuss der Harburger Stadtkapelle mit Ihrem Schirmherrn, Bürgermeister Wolfgang Kilian, auf den Weg in die Riesmetropole. Werner Greiner, Vertreter der Ankerbrauerei und Braumeister Georg Fischer hießen die Gäste aus Harburg herzlich willkommen. Nach einer kurzen Einführung über die Grundstoffe der Bierherstellung und den technischen Ablauf führte sie der Braumeister durch seinen Arbeitsbereich und erklärte die Entstehung des Gerstensaftes. Bei dieser Gelegenheit wurde den Gästen die Möglichkeit geboten, das Stabenfestbier 2010 zu testen. Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank, in dessen Rahmen der Festvertrag offiziell unterzeichnet wurde, klang der durchaus gelungene Abend aus.            

Skifahrt nach Nauders mit den Deiningern

Im Januar fuhren wir mit unseren Freunden aus Deiningen nach Nauders zum Skifahren. Bei herrlichem Wetter machten wir tagsüber die Pisten unsicher, und abends wurde dann die Kameradschaft ausgiebig gepflegt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Christian, Diana und Christoph für die prima Organisation unserer Fahrt.

 

 

Jahresabschlusskonzert 2009

Das Schlusskonzert der Stadtkapelle Harburg in der Mehrzweckhalle läutete zwar den Abschluss des Jahres 2009 ein, war aber gleichzeitig Aufbruch zum Jubiläumsjahr 2010. Dann nämlich feiert das Orchester im Mai sein 25-jähriges Bestehen unter gleichzeitiger Einbeziehung des Bezirksmusikfestes. Vorsitzender Martin Jörg, der die Anwesenden willkommen hieß, freute sich natürlich über das „volle Haus“.

Franz Fischer, dem musikalischen Leiter, war das beifällig aufgenommene Konzertprogramm zu verdanken, wobei sich Anna Braun, Katrin Bühler und Sarah Wenninger die Ansage teilten. Am Beginn der Veranstaltung stand also Julius Fuciks bekannter „Florentiner Marsch“, der besonders durch die markante Einleitung und Passagen des Bassregisters bestach.

Des holländischen Komponisten Kees Vlaks Werk „Celebration Overture“ enthielt nicht nur getragene Passagen fürs tiefe Blech, auch dem hohen Blech kam bei schnellem Tempo entsprechende Bedeutung zu. Ein wahrer Ohrwurm ist noch immer Hans Kolditz’ Arrangement „Wo die Wolga fließt“ mit den bekannten Melodien „Kalinka“, „Dr. Schiwago“, „Stenka Rasin“, „Das Glöckchen“ und „Säbeltanz“. Auch „Billy Vaughn Goldie’s“ (arr. Freek Mestrini) erinnerten an vergangene Zeiten: „Ich wär’ so gern bei dir“, „Weiße Rosen aus Athen“ und „O mia bella Napoli“. Das elfköpfige Saxofonregister (Alt, Tenor und Bariton) erzeugte dabei einen besonderen Sound. Die gerne gehörte „Hanna Polka“ von Berd Egidius zeichnete sich besonders durch den reizvollen Wechsel zwischen Flügelhorn und Tenorhorn aus. Gustav Peters „Erinnerungen an Zirkus Renz“ sind besonders verknüpft mit einem Xylophonsolo, das sich fast übers ganze Stück erstreckt. Exzellent ausgeführt wurde es von Karin Brechenmacher. Für eine musikalische Großveranstaltung komponierte Kurt Pascher, Chef der Böhmerwälder Musikanten 2008 den Marsch „Bayerisch Schwaben“. Er rundete, ein schwungvolles Basssolo und markante Tenorhorneinsätze zum Trio enthaltend, den ersten Teil ab.

Zu Beginn von Teil zwei erklang Heinrich Steinbecks „Regimentsgruß“, ein Präsentiermarsch, üblicherweise ohne Basssolo. Das Tor zu einer neuen unbekannten Welt stieß Wada Noaya mittels „Tales of a Distant Star“ auf. Dafür war eigens ein Hornduo (Es-Althorn) ins Leben gerufen worden, um bestimmte Passagen besetzen zu können. Seinen Beitrag dazu leistete auch der Saxofonblock.

Wiederum gefordert war dieser, als die „Evergreen-Sterne“ zu leuchten begannen. Der Komponist Paul Schestag nannte sie „Raunchy“, „Wheels“ und „Sentimental Journey“. Nach Heidrun, der Tochter von Franz Watz erhielt seine damals neueste Polka denselben Namen. Ihr flottes Tempo und die Flügelhorn- und Tenorhornuntermalungen konnten nicht überhört werten. Luigi Ghisallo ist immer für Überraschungen gut, so beim „Catrina Samba“, wo über viele Takte hinweg die Perkussion alleine das Feld beherrschte. Das „Antreten“ zu Rudi Seiferts „Glenn Miller Parade“ („American Patrol“, „St. Louis-Blues“ und „In the Mood“) bedeutete gleichzeitig auch den Schluss des bunten Notenreigens. Dass der Beifall lang und anhaltend kam, stand ob der großartigen Leistungen der Ausführenden außer Zweifel. Es mussten daher noch zwei Zugaben gewährt werden.

Ehrungen 2009

Auch in diesem Jahr konnte die Stadtkapelle wieder zahlreiche Musikanten für langjährige Mitgliedschaften oder bestandene Prüfungen ehren. Diese wurden mit Nadel und Urkunde vom Vorsitzenden Martin Jörg, dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Winfried Lang und Bürgermeister Wolfgang Kilian ausgezeichnet. Für 10 Jahre wurden Alexandra Grün, Sabine Hertle, Martin Kilian und für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft das Geburtstagskind Petra Mordstein geehrt. Für bestandene Musikprüfungen der Stufe D1 wurden Marina Beck, Heike Brechenmacher, Florian Jung, Antonia Kutschenreuter, Johannes Steigert und Sarah Wenninger ausgezeichnet. In der Stufe D2 haben sich Karin Brechenmacher und Tobias Häusler bewiesen. Auch in der höchsten Stufe, D3, gab es zwei Prüflinge, Elisabeth Schröppel und Stefanie Böhm, die, wie die anderen Musikanten, ihre Prüfung mit Erfolg ablegten und Nadel und Urkunde in Empfang nehmen durften.

Erfolgreiche Patenbitte der Stadtkapelle in Deiningen

Das 25-jährige Jubiläum der Stadtkapelle Harburg im Zuge des 22. Bezirksmusikfestes vom 11. bis 13. Juni 2010 wirft seine ersten großen Schatten voraus. So ist die Stadtkapelle aus Harburg samt ihrem Schirmherrn Bgm. Kilian, einigen Anhängern aus der Harburger Bevölkerung und einem großen Leiterwagen mit Brotzeit und Bier mit dem Bus nach Deinigen aufgebrochen, um dort die offizielle Pattenbitte zu stellen.
Die Harburger unter ihrem Dirigenten Franz Fischer hatten sich in Marschaufstellung am Ortsrand positioniert, um dann Richtung Ortsmitte zu marschieren, wo sie von der Musikkapelle Deiningen unter der Leitung von Dirigent Werner Greiner empfangen wurden. Gemeinsam marschierte man mit den Gästen, unter denen auch der Deininger Bürgermeister Stippler und einige Deininger Gemeinderäte waren, weiter zum Pfarrgarten.
Nach Erreichen des Pfarrgartens wurde die offizielle Patenbitte der Harburger durch ihren 1. Vorstand Martin Jörg in Form eines Gedichtes vorgetragen. Ferner sprachen die beiden Bürgermeister jeweils ein kurzes Grußwort, ehe dann die Deininger einige Prüfungen vornahmen, um zu testen, ob die Harburger Musiker der Übernahme der Patenschaft würdig seien. Dabei musste unter anderem die Koordination im Festausschuss bei einer etwas ungewöhnlichen Bierprobe und das musikalische Talent beim Vortrag des „Military Escort Marsches“ mit Schlauchtrompeten unter Beweis gestellt werden. Die Aufgaben wurden in einer überaus bravourösen Weise erledigt, so dass die Entscheidung den Deiningern sehr leicht gefallen ist. So verkündeten Dirigent Werner Greiner und der 1. Vorsitzende der Deininger, Bernd Liebhäuser, dass sie gerne bereit seien, den Harburgern bei ihrem großen Fest als Pate beizustehen.
Der Festausschuss-Vorsitzende Fritz Beck verkündete in seiner anschließenden Rede die große Freude der Harburger über diese Entscheidung und übergab den bis unter den Rand mit allerlei Köstlichkeiten gefüllten und von ihm persönlich gestifteten Leiterwagen an die Musiker aus Deiningen.
Noch bis tief in die Nacht feierte man im Anschluss im wunderschönen Deininger Pfarrgarten gemeinsam die noch junge Patenschaft. Als der Harburger Bus dann mit erheblicher Verspätung abgefahren war, hatte man gar nicht bemerkt, dass es unter den Harburgern noch einige gab, die vermutlich aus Pflichtbewusstsein noch länger bei den Deiningern geblieben waren…


Hier gehts zum Gedicht des Patenbittens...

Stadtkapelle bekommt Anhänger gesponsored

Die Stadtkapelle darf seit Juni 2009 einen Autoanhänger mit festem Kastenaufbau zum Transport des Equipments für ihre Auftritte ihr eigen nennen. Möglich wurde diese Anschaffung durch das großzügige Sponsoring von insgesamt 18 verschiedenen Firmen aus Harburg und Umgebung.
Eine Werbefirma hat die Sponsorenverträge mit den einzelnen Firmen organisiert und den Anhänger samt Werbeaufdrucke zur Verfügung gestellt. Während eines kleinen Empfangs in den Probenräumen der Stadtkapelle sprach der 1. Vorsitzende Martin Jörg  nochmals allen Sponsoren einen herzlichen Dank aus. Ferner wurde darauf hingewiesen, für welche Zwecke der Anhänger zukünftig verwendet werden soll und dass dieser immer an gut einsehbaren Plätzen geparkt wird, damit auch die Werbeaufdrucke gut zur Geltung kommen.
Die Stadtkapelle Harburg bedankt sich nochmals bei folgenden Sponsoren: (Aufgezählt in alphabetischer Reihenfolge)  
- Agrarhandel Link (Möttingen)
- Ankerbrauerei Nördlingen GmbH & Co. KG (Nördlingen)
- Autohaus Jungwirth (Harburg)
- Die creative Küche & Wohnen GmbH  (Möttingen)
- Elektromeister Friedrich Beck (Harburg-Heroldingen)
- Enßlin GmbH Zimmerei (Möttingen)
Feuer + Stein Löffler (Kaisheim)
- Fotostudio Claudia Graumann (Möttingen)
- Gartengestaltung Walter (Möttingen)
- Horse Gym 2000 GmbH (Harburg-Großsorheim)
- Lebkuchen Fußbodentechnik GmbH (Möttingen)
Märker Zement GmbH (Harburg)
- Mayer's Backstube (Harburg)
- Metzgerei Kirchgasser (Harburg)
- Puppenmode Gabi Grimm (Harburg)
- Schreinerei Linsenmeyer (Harburg-Heroldingen)
- Steger Haustechnik (Harburg-Ebermergen)
- Steinmetzbetrieb Fischer (Harburg-Ebermergen)            

Ehrenmitglied Georg Pfister feiert 80. Geburtstag

Unser Ehrenmitglied Georg Pfister feierte seinen 80. Geburtstag bei herrlichem Wetter im Kreise seiner Musikerkollegen. Nach einem Ständchen in seinem Garten starteten wir den Geburtstagszug in unser Probenheim, wo dann zünftig gefeiert wurde. Trotz seines Alters ist unser Schorsch immer noch aktiv dabei und einer der zuverlässigsten Musiker in unserem Kreise.

Oktoberfestumzug 2008

Zum ersten Mal nahm die Stadtkapelle Harburg e.V. beim diesjährigen Oktoberfestumzug 2008 in München teil. Die 55 Musiker und Musikerinnen konnten sich nach dem 8 km langen Marsch durch die Münchner Innenstadt im Augustiner-Festzelt von den Strapazen des Umzugs erholen. Nach einem zünftigen Nachmittag auf der Wies’n ging es am Abend wieder im Bus nach Hause.

Am Ende waren sich alle einig: In vier Jahren bewerben wir uns wieder zu diesem einmaligen Ereignis!

Buntgemischtes Programm beim Jahresabschlusskonzert in Harburg (2008)

Traditionell am Samstag vor Weihnachten fand in der Aula der Volksschule Harburg das Jahresabschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg unter Leitung von Franz Fischer statt. Nach dem Eröffnungsstück „Festliche Serenade“ von Hans Hartwig begrüßte der 1. Vorstand Martin Jörg die Zuhörer im voll besetzten Saal. Anschließend führten Jessica Bucher, Katrin Linder und Rebecca Schreitmüller durchs Programm. Mit „Hootenanny“, arrangiert von Harold L. Walters, wurden die bekannten Einzelstücke „Michael, row the boat“, „On my way“ und „Down by the riverside“ zu einem munteren Werk vereint. Im Solostück „Freut euch des Lebens“ von Adolf Angst stellte der Solist Andreas Löffler an der Trompete sein Können eindrucksvoll unter Beweis. Im „Baby Elephant Walk“ von Henry Mancini konnte man das Stampfen der Elefanten förmlich spüren. Mit der böhmischen Polka „Jehlicka Polka“ von Antonin Zvacek wechselte die Kapelle wieder zur traditionellen Blasmusik. Anschließend wurden viele Zuhörer mit „Connie Francis“ in ihre Jugendzeit zurückversetzt. Arrangiert von Willi März beinhaltete dieses Medley die Ohrwürmer „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“, „Paradiso“, „Barcarole in der Nacht“ und „Schöner fremder Mann“. Bei dem bekannten Stück „Yakety Sax“ kamen die Saxophonliebhaber voll auf Ihre Kosten. Bei diesem von Johnnie Vinson arrangierten Stück war die Fingerfertigkeit der Saxophonisten gefragt. Der mitreißende „Schönfeld Marsch“ von Carl Michael Ziehrer beschloss den ersten Teil des Konzerts. Die zweite Hälfte wurde mit dem Marsch „Unter dem Doppeladler“ eröffnet. Weiter ging es mit dem „Tuba Stenz“, komponiert von Josef Basting. Der Bassist Wolfgang Bucher zeigte auf seinem Instrument die spielerischen Möglichkeiten der Tuba auf. Mit „Adventure“ wagte sich die Kapelle dann an ein Stück der gehobenen Klasse. Arrangiert von Alfred Bösendorfer waren die eigentümlichen Melodien und die zahlreichen Tempowechsel mit viel Aufmerksamkeit zu meistern. Es folgte im flotten Tempo der Titel „Hotline“ von Lex Abel. Zur Erholung wurden die Zuhörer dann in die Bergwelt des Zillertals entführt. „Urlaub im Zillertal“ lautete der Titel des von Kuhglocken untermalten Stücks von Walter Tuschla. In der böhmischen Polka „Ein Leben mit Blasmusik“ von Bernd Butscher erklang noch einmal der weiche Klang der Tenorhörner und Flügelhörner. Den Schlusspunkt setzte der Konzertmarsch „Them Basses“, arrangiert von Siegfried Rundel. Nach lang anhaltendem Applaus folgte als Zugabe der Marsch

„Freude zur Musik“ von Hubert Weissmann. Mit den „Melodien zur Weihnachtszeit“ wurden die Zuhörer dann stimmungsvoll verabschiedet.

 

Ehrungen

Anlässlich des Jahresabschlusskonzertes der Stadtkapelle Harburg wurden wieder zahlreiche Ehrungen durchgeführt.
Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden
Andreas Löffler und
Andreas Müller
vom Bezirksvorsitzenden Theo Keller, unterstützt von Bürgermeister Wolfgang Kilian, mit Nadel und Urkunde des Allgäu- Schwäbischen-Musikbundes ausgezeichnet.
Für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden
Sidne Bucher,
Susanne Bucher,
Wolfgang Bucher
und
Diana Fische
r geehrt.

Für bestandene Bläserprüfungen in der Stufe D1 wurden
Anna Braun und
Katrin Bühler
Nadel und Urkunde überreicht.

Die Prüfung in der nächsthöheren Stufe D2 legten mit Erfolg
Stephanie Böhm und
Elisabeth Schröppel ab.

Auch sie wurden mit Nadel und Urkunde des ASM ausgezeichnet.

Moderne Klassik und herkömmliche Blasmusik (2007)

Traditionell am letzten Samstag vor Weihnachten fand in der Aula der Volksschule Harburg das Jahresabschlusskonzert der Stadtkapelle statt. Der 1. Vorsitzende Martin Jörg begrüßte die rund 450

Besucher und meinte, dass man sowohl im Zuschauerraum als auch auf der Bühne, die mit rund 50 Musikern und Musikerinnen besetzt war, wohl bald anbauen müsse.

Den Anfang des sehr abwechslungsreichen Konzertes bildete der Solomarsch „The Referees“ von Dick Ravenal für sechs Posaunen. Dem langsamen Slowrock „Nächtliche Tränen“, komponiert von Miroslav

Kolstunk, gaben die Trompetensolisten Ralf Angermeyer, Markus Jung, Andreas Löffler und Peter Schmidbaur eine besondere Note. Steve McMilans rhythmisches Medley „Free and Happy“ erinnert an den berühmten Musiker Bert Kaempfert. Darin enthalten sind Ohrwürmer wie „Strangers in the night“, „African beat“ und „Sweet Caroline“. Einen Kontrast hierzu bildete die Solopolka „Zwei noble Herren“ von Josef Basting. Hier wurden an die beiden Tenorhornisten Martin Baalß und Johannes Linder hohe Anforderungen gestellt. Nach dem „Maxglaner Zigeunermarsch“ von Karl Edelmann folgte das Solostück „Saxophon Dreams“ (Fred Waldmann) in dem der typische Sax-Sound entsprechend zur Geltung kam. Der schmissige „Rock-n Roll Forever“, arrangiert von Walter Schneider, beschloss den ersten Teil des Konzertes. Hier sind die beiden Solisten Andreas Löffler (Trompete) und Philipp Jörg (Saxophon) besonders hervorzuheben. Nach der kurzen Pause stand der Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer auf dem Programm. Mit der von Alexander Pfluger stammenden Komposition „Zwei Zappelfinger“ konnten Elisabeth Schröppel, Stefanie Böhm, Janine Baumgartner und Pamela Schmidbaur ihr Können auf der Querflöte unter Beweis stellen. Die „Kings of Swing“ (arr. Dick Ravenal) wurde zur Gänze von den Percussion beherrscht. Karin Brechenmacher, Alexandra Grün und Armin Hirschbeck zeigten in einem eindrucksvollen Solo auf Schlagzeug, Lyra und Bongos was in ihnen steckt. Die legendäre schwedische Popgruppe ABBA war Vorlage für Thomas Berghofs Medley „Abba Revival“. Stücke wie „Waterloo“, „I do, I do, I do“ und „Super Trouper“ sind wohl jedem noch im Ohr. Um die traditionelle Blasmusik nicht zu kurz kommen zu lassen folgte Toni Scholls „Antonia-Polka“. Moderne Klassik und herkömmliche Blasmusik zu vereinen gelang Luigi di Ghisallo mit „Bye, Bye Spiritual“. Hierbei verwendete er die Einzeltitel „Bye and Bye“, „Amazing Grace“ und „O Happy Day“. Einen geradezu feierlichen Abschluss bildete das „Amen“ von Pawel Stanek. Nach langanhaltendem Beifall wurden der „Tiroler Adler Marsch“ von Rudolf Achleitner und das besinnliche Stück „Herbei, Ihr Gläubigen“ arrangiert von Josef Mellan als Zugabe gespielt.